Die Fastenden verzichten für eine bestimmte Zeit auf einige Nahrungsmittel – doch es gibt viele verschiedene Möglichkeiten, eine Fastenkur zu gestalten. Foto: dpa

Traditionell an Aschermittwoch beginnt die Fastenzeit, die viele Menschen nutzen, um Verzicht zu üben. Wer sich für eine Fastenkur entscheidet, hat die Qual der Wahl. Wir stellen einige Fastenarten von Saftfasten bis zum alternierenden Fasten vor.

Stuttgart - Am Aschermittwoch beginnt die christliche Fastenzeit, die traditionell 40 Tage dauert und auf Ostern vorbereiten soll. Feste Regeln, wie die Fastenzeit gestaltet wird, gibt es jedoch nicht. In den vergangenen Jahren ist der Verzicht auf Genussmittel für eine begrenzte Zeit aber immer beliebter geworden. Manche nutzen die Zeit, um sich ungünstige Essgewohnheiten abzugewöhnen und den Körper zu entschlacken.

Auch wenn es keinen wissenschaftlichen Beweis für die Existenz von schädlichen Schlacken im Körper gibt, kann der Verzicht auf feste Nahrung einen positiven Effekt auf den Körper haben. Doch wer Fasten will, hat die Qual der Wahl: Von Fasten nach Hildegard von Bingen über Milch-Semmeln-Fasten bis hin zu Molkefasten ist für jeden etwas dabei.

Einige Regeln sind beim Fasten zu beachten

Allerdings gilt für alle Fastenkuren, dass sie nicht in erster Linie als Diät gedacht sind, auch wenn der Gewichtsverlust ein positiver Nebeneffekt sein kann. Wichtig ist, dass der Körper während des Fastens mit ausreichend Flüssigkeit versorgt wird – empfohlen werden mindestens zwei Liter Wasser am Tag. Vor dem Fasten sollte man den Körper zwei Tage lang mit wenig und leicht verdaulichem Essen vorbereiten. Empfehlenswert ist es außerdem, vor dem Fasten einen Arzt aufzusuchen und abzuklären, ob es gesundheitliche Bedenken gibt. Nach der Kur sollte der Körper wieder langsam eine normale Nahrungsaufnahme gewöhnt werden – also nicht gleich mit Schnitzel und Pommes beginnen.

Sehen Sie in unserer Bildergalerie, welche die richtige Fastenkur für Sie sein könnte.

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