Mitglieder der DRK Bergwacht sind vor Ort und versuchen zu den beiden Eingeschlossenen vorzudringen. Foto: SDMG

Bei einer Tour in die Falkensteiner Höhle bei Grabenstetten sind zwei Höhlengänger vom ansteigenden Wasser überrascht worden. Dutzende Einsatzkräfte sind vor Ort und versuchen, die Eingeschlossenen zu befreien.

Grabenstetten - Zwei Höhlengänger sind in der Falkensteiner Höhle zwischen Grabenstetten und Bad Urach eingeschlossen. Nach Angaben der örtlichen Polizei ist ein Großaufgebot der Feuerwehr, Mitglieder der Höhlenrettung Baden-Württemberg, des Deutschen Roten Kreuzes sowie der Bergwacht vor Ort und versucht, zu den beiden Wanderern vorzudringen.

Das ist derzeit allerdings nur spezialisierten Höhlentauchern möglich, die sich mühsam einen Weg durch die überflutete Gangpassagen bahnen müssen.

Aufgrund der starken Regenfälle in den vergangenen Tagen ist der Pegel der Elsach, die weit im Innern der Höhle entspringt, extrem angestiegen. Die Falkensteiner Höhle ist eine aktive Wasserhöhle, die von dem rund fünf Kilometer langen und rechten Zufluss der Erms auf der Schwäbischen Alb durchflossen wird.

Einsatzkräfte mit Großaufgebot vor Ort

Wo im Innern der Höhle, von der bisher 4259 Meter erforscht sind, sich die Eingeschlossenen aufhalten und wie ihr derzeitiger Zustand ist, war zunächst nicht bekannt. Es gelang den Rettungskräften bislang nicht, Kontakt mit den Eingeschlossenen aufzunehmen.

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