Am Freitag soll sich entscheiden, ob ein Teil des Bodensees für Badende gesperrt bleibt. Foto: Felix Kästle/dpa

Am Freitag soll entschieden werden, ob nach der Verunreinigung mit Abwasser und Fäkalien ein kleiner Teil des Bodensees gesperrt bleibt. Über 200 Menschen waren mit dem Wasser in Kontakt gekommen und erkrankt.

Friedrichshafen - Nach der Verunreinigung mit Abwasser und Fäkalien soll am Freitag entschieden werden, ob ein kleiner Teil des Bodensees bei Friedrichshafen für Badende gesperrt bleibt. Das verschmutzte Wasser war vergangene Woche wegen eines verstopften Rohrs in den See gelangt. Der etwa einen Kilometer lange Uferabschnitt, der davon betroffen war, blieb zunächst tabu.

Das Rohr war bereits am vergangenen Mittwoch repariert worden. Laut dem Landratsamt Bodenseekreis haben sich bislang 227 Menschen gemeldet, die mit dem verunreinigten Wasser in Kontakt gekommen und erkrankt sind. Den Angaben zufolge hatten sich die Menschen in nahezu allen Fällen infiziert, bevor die Verstopfung beseitigt wurde und die Keimbelastung abgeklungen war.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: