Ex-VfB-Trainer Bruno Labbadia lässt kein gutes Haar an Michael Reschke. Foto: dpa

Bruno Labbadia und Michael Reschke werden wohl so schnell keine Freunde mehr. Mit scharfen Worten kritisiert der frühere Coach des VfB Stuttgart den jüngst entlassenen Sportvorstand.

Stuttgart - Der frühere Trainer des VfB Stuttgart hat den jüngst bei den Schwaben entlassenen Sportvorstand Michael Reschke mit deutlichen Worten kritisiert. „Es gibt wenige Menschen, mit denen ich nicht mehr zusammenarbeiten würde. Michael Reschke gehört definitiv dazu“, sagte der Coach des Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg in einem Gespräch mit dem Fußball-Podcast „Phrasenmäher“ der Bild.

Reschke und Labbadia arbeiteten 2008 und 2009 gemeinsam beim Bundesligisten Bayer Leverkusen. An die gemeinsame Zeit mit dem Kaderplaner hat der 53-jährige Trainer keine guten Erinnerungen. „Das war ein sehr intensiver Kampf“, blickt Labbadia auf die Zusammenarbeit mit Reschke zurück. „Er hat Politik betrieben. Ich mag aber Leute, die mir offen sagen ‚So ist es’. Er hat das aber anders gehandhabt. Das war kein gutes Zusammenarbeiten. Ich brauche keine Energiefresser mehr um mich herum.“

Labbadias Zeit beim VfB

Der VfB Stuttgart hatte sich in der vergangenen Woche von Reschke getrennt, Nachfolger ist der frühere Nationalspieler Thomas Hitzlsperger. Vor allem seine millionenschweren, aber glücklosen Transfers wurden Reschke letztlich zum Verhängnis. Jüngst räumte er Fehler während seiner Arbeit beim abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten ein.

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Labbadia war von 2010 bis 2013 Trainer in Stuttgart. In der Saison 2012/13 erreichte er mit den Schwaben das Finale im DFB-Pokal, das mit 2:3 gegen den FC Bayern München verloren ging. Nach einem schwachen Start in die Saison 2013/14 trennte sich der schwäbische Bundesligist von Labbadia.

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