Benjamin Pavard bei seinem ersten Tor für den FC Bayern Ende August 2019. Foto: AFP/Christof Stache

Am wohlsten fühlte sich der Franzose Benjamin Pavard beim VfB Stuttgart stets als Innenverteidiger. Nach seinem Wechsel zu den Bayern musste er jetzt erstmals auf der linken Abwehrseite ran – und sein Trainer hat weitere Pläne.

München - Vom Abstiegskampf mit dem VfB Stuttgart zu Champions-League-Siegen: Benjamin Pavard hat mit seinem Wechsel zum FC Bayern vermeintlich auf die Straße des Glück eingeschwenkt. Dafür ist der Abwehrspieler scheinbar bereit, sich auf Veränderungen einzulassen. Im Dress der Schwaben spielte der 23-Jährige bevorzugt auf der Innenverteidiger-Position, für die Bayern wandert Pavard jetzt beim 7:2-Sieg erstmals bis ganz nach links, ersetzte dort den verletzten David Alaba. Vielleicht auch weil die Bayern auf Pavards-Lieblingsposition mit Niklas Süle und Jerome Boateng gut besetzt sind.

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Fürs Erste war Bayern-Trainer Niko Kovac mit der Spielweise des Ex-VfBlers zufrieden: „Was er hier abspult, ist sehr gut, sowohl auf der Innenverteidigerposition, als auch auf der Außenverteidigerposition. Jetzt hat er es links gemacht, und das sehr gut, wenn man sieht, wie er das eine Tor vorbereitet hat.“ Da den Bayern am Samstag (15.30 Uhr) gegen die TSG Hoffenheim erneut Lucas Hernandez fehlen wird – er leidet weiterhin unter Problemen mit dem rechten Knie – könnte der Franzose Pavard erneut auf links zum Einsatz kommen. Kovac: „Er ist auf dieser Position auf jeden Fall eine Alternative.“

Auch weil sich David Alaba beim Spiel gegen Tottenham eine Rippenprellung zuzog. Unglücklich über den Seitenwechsel scheint Benjamin Pavard jedenfalls nicht zu sein. Auf seinem Instagram-Account postete der Spieler nach der Partie gegen Tottenham ein Jubelfoto der Mannschaft mit dem Spruch „Mia san mia“ – voll vereinnahmt vom bayerischen Lebensgefühl sozusagen. Dafür nimmt man dann auch einen Positionswechsel in Kauf.

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