Rani Khedira, rechts, spielt aktuell bei RB Leipzig, trägt den VfB Stuttgart aber immer noch im Herzen. Foto: AFP

Er ist der jüngere Bruder von Fußball-Weltmeister Sami Khedira. Im Exklusiv-Interview mit unserer Zeitung spricht Rani Khedira über seinen Traumverein, Wechselpläne und Krawalle rund um Spiele von RB Leipzig.

Stuttgart - Rani Khedira bringt es in dieser Saison auf 69 Minuten Bundesliga-Fußball für RB Leipzig. Zu wenig für einen ambitionierten Spieler wie ihn. Einen Spieler, der beim VfB Stuttgart zum Profi wurde und viel von seinem Bruder, dem Weltmeister Sami Khedira, gelernt hat.

In seiner Karriere will Rani Khedira jetzt den nächsten Schritt machen, zumal er zuletzt zum ersten Mal in dieser Saison bei RB in der Startelf stand. Seine Ausgangslage hat sich also verbessert.

Wir haben mit Rani Khedira exklusiv über die Gegenwart, seine Zukunft und den VfB Stuttgart gesprochen.

Rani Khedira, da wurde RB Leipzig am vergangenen Wochenende aber ganz schön überrascht vom HSV?
Überrascht würde ich jetzt nicht sagen. Wenn wir in der dritten Minute durch Timo 1:0 in Führung gehen, läuft das Spiel wahrscheinlich auch anders. Aber dann machen die Hamburger zwei Standardtore, was es in der Folge unheimlich schwierig macht, gegen eine derart kompakte Mannschaft.
War das nur ein Ausrutscher?
Davon gehe ich aus. Wir können das ganz gut einschätzen und einordnen. Das war am Ende eine verdiente Niederlage. Aber ich glaube schon, dass wir gefestigt genug sind, um jetzt nicht in ein Loch zu fallen.
Wohin führt der Weg von RB Leipzig noch in dieser Saison?
Wir wollen weiterhin so viele Punkte wie möglich holen. Jetzt wollen wir am Sonntag in Gladbach wieder versuchen, zu gewinnen. Das ist eine sehr reizvolle Aufgabe. Wir haben noch so viele Highlights vor uns, die wir annehmen und bestehen wollen. Und am Ende der Saison schauen wir dann, wofür es gereicht hat.
Wie sehen Sie Ihre eigene Situation in Leipzig?
Die Hinrunde war sehr ernüchternd und enttäuschend für mich, das steht außer Frage. Mit den paar Spielminuten, die ich bekommen habe, war ich natürlich nicht zufrieden. Jetzt nach der Winterpause habe ich eine gute Vorbereitung hingelegt und mich dem Trainer noch mehr als sonst schon versucht anzubieten. Dann hat es auch zu einem Kurzeinsatz gegen Hoffenheim gereicht, dann der Einsatz von Beginn an in Dortmund, mit dem der Trainer sehr zufrieden war und diese Zufriedenheit mir auch deutlich entgegengebracht hat. Das war ein gutes Signal in Richtung Verein und in Richtung Bundesliga. Von dem her ist die Situation verbessert und ich bleibe dran, damit ich mehr Einsätze bekommen werde als noch in der Hinrunde.
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