An diesem Samstag findet zum 62. Mal der Eurovision Song Contest statt. Foto: AP

Der „Eurovision Song Contest“ ist vermutlich jedem ein Begriff. Doch wie funktioniert das Prinzip eigentlich und an welche Regeln müssen sich die Teilnehmer halten? Eine Übersicht.

Berlin - Der Eurovision Song Contest (ESC) ist zwar eine große Party, dennoch hat er klare und viele Regeln. Eine Übersicht:

- Einen garantierten Startplatz im Finale haben traditionell die größten Eurovisions-Geldgeber Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Spanien und Italien sowie der jeweilige Gastgeber beziehungsweise Titelverteidiger: in diesem Jahr die Ukraine.

- Seit 2015 darf Australien - bekannt für seine besonders treuen und engagierten Fans - teilnehmen. Sollte der Kandidat von „Down Under“ auf Platz eins landen, wird die zuständige dortige Rundfunkanstalt im kommenden Jahr den Grand Prix als Mit-Veranstalter in einer europäischen Stadt zusammen mit einem Mitgliedsland der European Broadcasting Union (EBU) organisieren.

- Jeder Wettbewerbssong darf maximal drei Minuten lang sein. Die Sprache kann frei gewählt werden.

- Politische Botschaften etwa auf T-Shirts oder Bannern, per Handzeichen oder im Songtext sind verboten. Ebenso darf keine Werbung für Produkte oder Unternehmen gemacht werden.

- Bis zu sechs Menschen ab 16 Jahren, aber keine Tiere, dürfen auf der Bühne sein. Es wird live gesungen, die Musik kommt vom Band.

- Alle Teilnehmer-Länder dürfen im Finale ihre Punkte vergeben, auch diejenigen, die bereits in den Halbfinals ausgeschieden sind.

- Die Zuschauer können erst dann für ihren Favoriten anrufen oder eine SMS schicken, wenn alle Finalisten gesungen haben.

- Die Zuschauerwertung eines Landes wird jeweils mit der Wertung einer nationalen fünfköpfigen Fachjury 50:50 verrechnet.

- Der Sieger des Wettbewerbs steht wohl nach Mitternacht fest. Sollten zwei Teilnehmer die gleiche Punktzahl haben, dann gewinnt derjenige Song, der vom Publikum höher bewertet wurde.

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