Das mit der Zeitmaschine hat erst im vierten Versuch geklappt. Doch dann hat die Bühne den Mittelalterkünstlern gehört. Mit einem launigen Spektakel ist am Dienstag der Esslinger Weihnachts- und Mittelaltermarkt eröffnet worden.

Esslingen - Vier Versuche an der Zeitmaschine und den Umweg über die Klassik, das Rokoko und die Renaissance hat der Esslinger Oberbürgermeister Jürgen Zieger gebraucht – dann war das Mittelalter in der Stadt angekommen. Dann erst durfte das Gauklervolk einen Vorgeschmack dessen auf die Bühne am Rathausplatz zaubern, was die Besucher in den nächsten vier Wochen Weihnachts- und Mittelaltermarkt erwartet: Feuershow, Jonglage, Musik und Gaukelei. Das Spektakel zur Eröffnung hat, bei allem Klamauk, eine zentrale Botschaft transportiert: Weihnachtsmarkt kann jeder, doch mit dem Mittelaltermarkt vor der Kulisse der historischen Altstadt hat Esslingen ein Alleinstellungsmerkmal. Spielleute, Feuerkünstler, Stelzenläufer und Handwerker, die direkt aus dem Mittelalter entsprungen zu sein scheinen, verleihen dem Markttreiben rund um Hafenmarkt und Rathausplatz einen besonderen Charme. Dabei braucht es keine Zeitmaschine, sondern kaum mehr als zwei Schritte nach vorn, um aus der Vergangenheit zurück in die Gegenwart zu kommen. Auf dem Weihnachtsmarkt, der auf dem Marktplatz mit dem klassischen Warenangebot an mehr als 200 Ständen aufwartet, können die Gäste sich auf das Fest einstimmen und sich die Zeit bis dahin verkürzen.

Der Esslinger Mittelalter- und Weihnachtsmarkt ist bis zum Sonntag, 22. Dezember, täglich von 11 bis 20.30 Uhr geöffnet – am Freitag und Samstag bis 21.30 Uhr.

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