Wieder hat es gebrannt – diesmal im Weissacher Tal. Foto: FACTUM-WEISE

In Weissach im Tal brennt eine Holzhütte nieder. Die Polizei hält einen technischen Defekt für höchst unwahrscheinlich. Die Frage nach dem Feuerteufel drängt sich auf.

Weissach im Tal - Durch ein Feuer völlig zerstört worden ist am Sonntagabend eine Holzhütte in Weissach im Tal. Nachdem die Einsatzkräfte gegen 18.30 Uhr alarmiert wurden, rückte die Feuerwehr mit 30 Einsatzkräften zu der Scheune in der Verlängerung des Aichholzhofweges aus. Sie konnte jedoch nicht mehr verhindern, dass die Holzhütte komplett niederbrannte. Die Polizei beziffert den Schaden mit rund 1000 Euro.

Technischer Defekt weitgehend ausgeschlossen

Wie ein Polizeisprecher mitteilte, könne ein technischer Defekt als Brandursache ausgeschlossen werden, weil in der Holzhütte weder Elektrik noch Maschinen vorhanden gewesen seien. Ob ein Zusammenhang mit den Holzstapel-Bränden besteht, ist noch nicht klar. In den vergangenen Wochen und Monaten gingen besonders im Rems-Murr-Kreis immer wieder Holzstapel in Flammen auf. Zuletzt musste die Feuerwehr nach Winterbach ausrücken. Aber auch in Ludwigsburg, im Kreis Esslingen oder in Stuttgart gab es ähnliche Fälle. Kurz vor dem Jahreswechsel stand in Stuttgart-Mühlhausen ein fünf Meter langer Holzstapel in Flammen. Die Polizei geht in den meisten Fällen von Brandstiftung aus.

Auch in dem konkreten Fall im Weissacher Tal hat die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen und bittet Zeugen, sich unter der Telefonnummer 0 71 91/3 52 60 zu melden.

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