Das Schweizer Nationalteam beim ersten Training im Gazistadion. Foto: dpa/Peter Klaunzer

Am Montag hat die Schweizer Nationalmannschaft ihre erste Trainingseinheit im Stuttgarter Gazistadion auf der Waldau absolviert. Und schon gibt es Probleme.

Der Rahmen war ja durchaus schön gewesen. 3700 Zuschauer, angenehme Temperaturen, und ein leichter Aufgalopp. Beim ersten Training der Schweizer Nationalmannschaft im Stuttgarter Gazistadion auf der Waldau schien alles gepasst zu haben. Hat es aber nicht.

Denn die Eidgenossen, die während der Fußball-Europameisterschaft im Waldhotel Degerloch residieren und das Stadion der Stuttgarter Kickers als Trainingsstätte nutzen, sind bereits nach einer Einheit unzufrieden. Der Grund: der Untergrund.

„Wir sind nicht zufrieden mit dem Rasen“, sagte am Pierluigi Tami, beim Schweizerischen Fußballverband (SFV) Direktor für das Männer-Nationalteam. SFV-Sprecher Adrian Arnold erklärte dann die Details: „Es ist ein neu verlegter Rollrasen. Aber dort, wo die Rollen aneinanderstoßen, gibt es Unebenheiten.“ So bilde der Rasen „keine kompakte Unterlage, die Bälle rollen nicht sauber und verspringen“. Der Europäische Fußballverband (Uefa) habe sich bereits entschuldigt.

Der Rasen war nach dem Saisonende von Regionalligist Stuttgarter Kickers neu verlegt worden, genügt nun aber nicht den Schweizer Ansprüchen. „Wir suchen gemeinsam nach Alternativen“, sagte nun Adrian Arnold – der allerdings ausschloss, dass die Mannschaft sehr weite Wege in Kauf nehmen wird. Gibt es in der näheren Umgebung keinen besseren Platz, „bleiben wir hier“.