Antonio Rüdiger (links) und Paul Pogba (Mitte) nahmen den Knabber-Angriff locker. Foto: AFP/ALEXANDER HASSENSTEIN

Beim Spiel zwischen Frankreich und Deutschland gab es eine kuriose Szene. Antonio Rüdiger und der französische Star Paul Pogba haben sich nach dem Knabber-Angriff des deutschen Nationalspielers aber schnell versöhnt.

München - Der französische Fußball-Nationalspieler Paul Pogba will den angedeuteten Biss von Deutschlands Antonio Rüdiger im EM-Spiel am Dienstagabend nicht überbewerten. „Er ist ein Freund von mir. Das war auf dem Platz, wir sind da kurz aneinandergeraten. Das ist jetzt vorbei, das ist Vergangenheit“, sagte der Mittelfeldmann nach dem 1:0 (1:0)-Erfolg des amtierenden Weltmeisters gegen die deutsche Elf im ersten Gruppenspiel in München. „Ich bin da keiner, der nach einer Karte schreit. Ich glaube, er hat mich ein wenig gebissen, das ist freundschaftlich, wir kennen uns gut.“

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Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie Champions-League-Sieger Rüdiger vom FC Chelsea seinen Gegenspieler Pogba kurz vor dem Ende der ersten Halbzeit von hinten bedrängt und eine Art Beißbewegung am Rücken des 28-Jährigen durchführt. „Ich habe das gespürt, ich habe das dem Schiedsrichter mitgeteilt und er trifft dann seine Entscheidung“, sagte Pogba zu der kuriosen Szene mit dem deutschen Verteidiger. „Er hat keine Karte bekommen, umso besser für alle. Ich möchte nicht, dass er für sowas gesperrt wird. Wir haben uns am Ende umarmt.“

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