Das Coronavirus breitet sich aus, Kinder müssen zu Hause spielen - und da finden sie den größten Plastikmüll viel interessanter als das Holzspielzeug, das ihre Eltern so lieben. Unsere Elternkolumne aus dem StN-Archiv.

Stuttgart - Jaja, was hatte man nicht alles für Vorsätze, bevor das Kind auf die Welt kam: Das Essen würde nur bio sein. Zucker würde der Nachwuchs erst mit mindestens drei Jahren kennenlernen. Und Spielzeug, ja, das würde natürlich ausschließlich aus Holz, pädagogisch högscht wertvoll und vor allem total nachhaltig sein.

Einige Jahre später sitzt man dann allerdings in einem Berg von Plastikspielzeug(müll), weil das Kind die Holzbauklötze halt leider total öde fand, es die Verwandten bei Geschenken nicht so genau mit der Nachhaltigkeit nahmen und das Kind schon im Säuglingsalter viel lieber mit der leeren PET-Flasche gespielt hatte als mit dem liebevoll ausgewählten, sauteuren Plüschtier.

Was bei ihnen zuhause so alles blinkt, trötet und nervige Melodien spielt – und warum das schlimmste Spielzeug manchmal sehr hilfreich sein kann –, das erzählen unsere Elternkolumnisten, Michael Setzer (Kindskopf) und Lisa Welzhofer (Mensch, Mutter) im Video.

Teil zwei unserer Elternkolumne aus dem StN-Archiv.

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