Wo es zum nächsten Spielplatz geht, ist in Zeiten der Corona-Krise unwichtig. Denn die sollen ohnehin geschlossen bleiben. Doch weil für Kitas das gleiche gilt, werden andere Fragen umso wichtiger. Unsere Elternkolumne aus dem StN-Archiv.

Stuttgart - Schon mal mit dem Kinderwagen – und schreiendem Kind darin – vor einem kaputten Aufzug in einer Stuttgarter Stadtbahn-Haltestelle gestanden? Während einem fußgesunden Menschen ohne kleine Kinder das Thema Aufzüge in U-Bahn-Stationen vollkommen egal ist, versteht man als Mutter oder Vater plötzlich, wie essenziell dieses technische Hilfsmittel für Menschen ist, die halt nicht einfach mal schnell die Treppe hinunterrennen können. Im Lauf der Zeit weiß man dann auch genau, wo welcher Aufzug ist, und welcher tatsächlich öfter mal außer Funktion ist.

Neue Themenfelder, neue Probleme, neue Orte – als Eltern lernt man seine Stadt noch einmal ganz neu kennen. Beispiel stillen und wickeln: Während man das Stuttgarter Rathaus bislang höchstens von drögen Behördengängen kannte, sucht man als Mutter plötzlich den Wickel-/Spiel-/Fütterraum auf, den es dort eben auch gibt – und bekommt ein ganz anderes Bild von seiner Stadtverwaltung.

Welche Parallelwelten sich für sie noch so aufgetan haben, darüber sprechen unsere Elternkolumnisten, Lisa Welzhofer (Mensch, Mutter) und Michael Setzer (Kindskopf), im Video.

Teil eins unserer Elternkolumne aus dem StN-Archiv.

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