Barbara Benz und ihr architare Team planen ganzheitliche Einrichtungs- und Bürokonzepte. Foto: architare

Barbara Benz kennt Vorbehalte gegenüber Innenarchitekten. In unserem Interview widerlegt die Geschäftsführerin des Einrichtungsunternehmens architare die sieben gängigsten Vorurteile und erklärt, was gutes Interior-Consulting ausmacht – und welchen Mehrwert es für ihre Kunden bietet.

1. Vorurteil: „Einrichten und dekorieren – das kann ich doch selber“

Barbara Benz: „Professionelle Einrichtungsberatung wird häufig mit der Arbeit eines Dekorateurs gleichgesetzt. Und in der Tat haben viele unserer Kunden und Kundinnen ein ausgezeichnetes Stilgefühl und ein sicheres Gespür für eine stilvolle Deko. Doch Kissen, Vasen und Kerzen sind nur das i-Tüpfelchen bei einer gelungenen Einrichtung. Eine professionelle Gestaltung beginnt schon viel früher. Nämlich bei der gründlichen Analyse der räumlichen Gegebenheiten und der Bedarfsanalyse, die die Bedürfnisse der Kunden herausarbeitet und berücksichtigt.

Hierbei spielt bei der Gestaltung von Wohnräumen der Lebensstil der Auftraggeber eine große Rolle. Bei der Büroplanung fließen Arbeitsabläufe, Prozesse und Mitarbeiterkommunikation in die Analyse mit ein. Somit wird gewährleistet, dass am Ende die Räume nicht nur ästhetisch ansprechend, sondern auch funktional gestaltet sind.

Auch in Sachen Beleuchtung sind unsere Innenarchitekten und Einrichtungsplanerinnen die richtigen Ansprechpartner. Sie kreieren Lichtkonzepte, die zum Raum und seiner Funktion, aber auch zu den Menschen, die darin leben oder arbeiten, passen.“

2. Vorurteil: „Ich kenne die Trends der Möbel- und Designbranche. Ich brauche keine Beratung

Barbara Benz: „Auch das stimmt natürlich zu einem großen Teil. Die Kunden von architare sind Connaisseure, die auf der ganzen Welt zu Hause sind. Sie übernachten in den schönsten Boutique-Hotels und kennen die besten Restaurants. Zudem bieten heute Social Media Kanäle wie Instagram, Pinterest und Youtube unendlich viele Inspirationsmöglichkeiten. Doch die schönen Anregungen und Bildbeispiele im eigenen Zuhause umzusetzen, ist eine große Herausforderung. Oft wirken die eigenen Arrangements lange nicht so stilvoll wie in den Instagram-Posts der Designer und den von Profis eingerichteten Räumen. Warum? Weil zu einem stimmigen Gesamtkonzept mehr als nur schöne Möbel, Deko und Stilgefühl gehören.

Innenarchitekten und Einrichtungsberater sind Fachleute mit einem Studium beziehungsweise einer fundierten Ausbildung. Sie wissen, wie man in eine Einrichtungsplanung die Wechselwirkung von Proportionen, Farben, Materialien, Form, Licht und Akustik miteinbezieht. Nur so können wirksame Räume entstehen, die auf der einen Seite Harmonie und Geborgenheit, auf der anderen Seite Dynamik und Spannung ausstrahlen. Und es ist am Ende genau diese fein austarierte Balance, die langfristig begeistert.“

3. Vorurteil: Interior-Consulting kostet Geld

Barbara Benz: „Ja, Interior Consulting kostet Geld. Denn Einrichtungsberater und Innenarchitekten sind Fachleute, die wie Bankberater oder Anwälte ihr Fachwissen weitergeben. Sie sehen nicht nur die Momentaufnahme der Situation, sondern erkennen die Gesamtzusammenhänge. Und sie arbeiten einfach effektiver, da sie mehr Erfahrung haben.

So spart eine professionell geplante Inneneinrichtung, egal ob für Privaträume, Büros oder Geschäfte, am Ende oft sehr viel Zeit, Nerven und ja – auch Geld. Bei größeren Umgestaltungsprojekten übernehmen Innenarchitekten zudem einen Teil der Bauleitung und koordinieren Handwerker und die einzelnen Gewerke. Sie erfüllen also auch die Aufgabe eines Projektmanagers, der die rechtzeitige und optimale Fertigstellung im Blick hat.

Was kostet die Einrichtungsplanung bei architare? Bei einer detaillierten Einrichtungsplanung erstellen wir ein Planungsangebot. Bei Auftragserteilung werden die Kosten für die Planung dann allerdings verrechnet. So entstehen unseren Kunden für die Arbeit und die Planungsleistung unserer Innenarchitekten keinerlei zusätzliche Kosten.“ 

4. Vorurteil: Interior-Consulting ist nur etwas für große Projekte

Barbara Benz: „Natürlich kümmern wir uns bei architare auch um große Projekte. Doch unser Consulting-Team steht nicht erst zur Verfügung, wenn die Kunden den Komplett-Umbau ihres Hauses oder der Firmenzentrale planen.

Ganz im Gegenteil. Wir übernehmen selbstverständlich auch kleinere Projekte. Wir beraten, wenn es um die Umgestaltung oder Umnutzung eines einzelnen Raumes geht, wenn ein neues Farbkonzept für die Wohnung oder ein neues Sofa für das Wohnzimmer gesucht wird. In all diesen Fällen verstehen wir uns als Ideengeber, Neu-Denker und Trendscout, indem wir unseren Kunden die vielfältigen Möglichkeiten an Möbeln, Materialien, Stoffen und auch ungewöhnlichen neuen Lösungen aufzeigen.“

Denn unser Beruf lebt auch von der ständigen Weiterbildung! Jahr für Jahr geht die Entwicklung von Materialien, Stoffen, Möbeln und Designs weiter. Indem wir die wichtigsten Messen besuchen und unsere Mitarbeiter schulen, können wir den Kunden von architare die bestmögliche Lösung anbieten.

5. Vorurteil: Innenarchitekten drängen mir einen Stil auf, der vielleicht nicht zu mir passt

Barbara Benz: „Diese Sorge ist unberechtigt. Denn das Konzept von architare lautet: „Einrichten ist Einfühlen in Lebenszusammenhänge“. Das bedeutet, dass wir die Bewohner in den Mittelpunkt unserer Planungen stellen, sodass sie sich in den neu gestalteten Räumen später auch wohlfühlen.

Oft kommen unsere Auftraggeber mit fertigen Bildern im Kopf zu uns. Unsere Arbeit beginnt damit, die Kunden vom Klischee zu lösen und ihnen Raum für die eigenen Wünsche zu geben. Die Vorstellungen unserer Auftraggeber lernen wir im persönlichen Gespräch kennen. Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie: Wie möchten Sie gerne leben? Wie verbringen Sie Ihre Freizeit? Kochen Sie gerne? Laden Sie oft Freunde ein? Und wie können wir Ihre Vorstellungen entsprechend Ihren Budgetplänen realisieren?

6. Vorurteil: Ich habe doch einen Architekten, da brauche ich keinen Innenarchitekten

Barbara Benz: Der klassische Architekt denkt von außen nach innen. Er beschäftigt sich damit, wo ein Gebäude steht, wie es in der Umgebung wirkt und plant die Infrastruktur wie Heizung, Strom und Wasserversorgung eines Hauses. Die Planung der Innenräume und auch die Fachdisziplin „Lichtplanung“ übernehmen Architekten in der Regel nicht. Da kommen nun wir als Innenarchitekten und Einrichtungsberater ins Spiel.

In vielen Fällen arbeiten wir mit den Architekten unserer Kunden schon vor der Planung oder dem Umbau eines Hauses zusammen, dann können sich die einzelnen Disziplinen gegenseitig perfekt ergänzen.

7. Vorurteil: Am Ende bin ich mit dem Ergebnis vielleicht nicht glücklich

Barbara Benz: Auch diese Sorge erweist sich als unbegründet. Bevor es an die Planung geht, können uns die Kunden in Vorgesprächen und bei Besuchen in den architare Stores in Stuttgart und Nagold kennenlernen. Einen guten Eindruck von unserer Arbeit vermitteln unsere Referenzen und abgeschlossenen Projekte, die wir auf der Homepage von architare zeigen.

Um unsere Planungsideen verständlich zu machen, erstellen wir zudem 3D-Visualisierungen. Ihre realistische Darstellung unterscheidet sich kaum von der späteren Einrichtung und zeigt bereits vor der Realisierung, wie durch das Zusammenspiel von hochwertigen Möbeln und Materialien ein ganz neues Raumerlebnis entsteht. So haben unsere Kunden eine extrem große Planungssicherheit.

Info: Sie wollen das Team von architare kennlernen? Besuchen Sie uns in unseren Stores in Stuttgart und Nagold oder vereinbaren Sie einen Termin mit uns unter per E-Mail oder unter Tel. 0711 / 63500 beziehungsweise Tel. 07452 / 8475080.