Die meisten Mitarbeiter im Daimler-Werk in Untertürkheim arbeiten am klassischen Verbrennungsmotor. Was passiert mit ihren Jobs, wenn in der Zukunft vorwiegend E-Autos gebaut werden? Betriebsratschef Wolfang Nieke beantwortet Fragen im Video.

Stuttgart - Hitze im Saal, gereizte Pfiffe und am Ende ein Zugeständnis des Werksleiters an die Mitarbeiter: Am Donnerstag hatte der Betriebsrat des Daimler-Werks Untertürkheim die Belegschaft zur Betriebsversammlung in der Schleyerhalle eingeladen, um über die Zukunft des Werks zu informieren. Mehr als 19.000 Menschen arbeiten an dem Daimler-Standort. Da der Großteil von ihnen Verbrennungsmotoren baut, wird die Zukunft dieser Arbeitsplätze massiv vom Wandel hin zu Elektrofahrzeugen beeinflusst.

Worum geht es in der aktuellen Diskussion zwischen Arbeitnehmern und dem Unternehmen? Und welche Folgen könnte es für die gesamte Region Stuttgart haben, wenn der Verbrennungsmotor in einigen Jahren obsolet wird?

Die wichtigsten Fragen beantwortet Wolfgang Nieke, Vorsitzender des Daimler-Betriebsrats Untertürkheim, im Video-Interview, das wir am Donnerstag bei der Betriebsversammlung aufgezeichnet haben.

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