Immer mehr Menschen konsumieren mehrere Suchtmittel nebeneinander. Foto: dpa

Der Kreis organisiert sein Beratungsangebot und die ambulante Hilfe zeitgemäß. Nur so könne man den neuen Trends gerecht werden.

Nürtingen - Immer häufiger kommt es vor, dass Menschen zur Jugend- und Drogenberatung oder zur Psychologischen Beratungsstelle des Landkreises kommen und berichten, dass sie nicht nur eines, sondern mehrere Suchtmittel nebeneinander konsumieren. Diesem sich in den vergangenen Jahren dramatisch geänderten Konsum- und Suchtverhalten trägt das Esslinger Landratsamt nun Rechnung und organisiert seine ambulante Suchthilfe neu. Vom 2. Januar an werden die beiden bisher unabhängig voneinander tätigen Kreiseinrichtungen zusammengelegt. Aus der Jugend- und Drogenberatung und der Psychologischen Beratungsstelle des Landkreises wird nun die gemeinsame Beratungsstelle Sucht und Prävention.

Wichtig: die vier Anlaufstellen mit der Zentrale in der Nürtinger Kirchstraße 17 und den Außenstellen in der Kirchheimer Marktstraße, in der Wehrneckarstraße in Esslingen und in der Bernhäuser Straße in Leinfelden-Echterdingen bleiben erhalten und ermöglichen eine wohnortnahe und niedrigschwellige Beratung. Zudem ist gewährleistet, dass auch die neue Beratungsstelle eng mit der von der Stadt Esslingen finanzierten Psychologischen Beratungsstelle Esslingen zusammenarbeitet.

Vom 2. Januar an können sich nun aber Menschen jeden Alters, egal, ob sie nun Alkohol, Cannabis, andere Drogen oder Nikotin konsumieren, spielsüchtig oder medienabhängig sind unter der zentralen Nummer 07 11/2 90 24 84 80 melden.Weitere Informationen im Internet unter www.suchtprophylaxe@lra-es.de

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