Oft werden dopende Athleten nicht durch Tests, sondern durch Kronzeugen und staatliche Ermittler überführt. Foto: dpa

Mark aus Erfurt, Lucky Luke und der Papst: Episoden eines Skandals, in dem sich Doping-Drahtzieher Schmidt viel zu lange viel zu sicher fühlen durfte – und in dem es auch sonst noch viele Irrungen und Wirrungen gibt.

Erfurt/Seefeld - Noch sind längst nicht alle Fragen zum Dopingskandal um den Sportmediziner Mark Schmidt beantwortet. Fest steht bisher nur, dass zum aufgeflogenen Erfurter Netzwerk mindestens 21 Athleten aus acht Nationen und fünf Sportarten gehört haben. Und dass es ein Fall voller Irrungen und Wirrungen ist. Für die Dopingfahnder und staatlichen Ermittler ist es zweifelsohne ein Erfolg, dass sie den weltweit tätigen Mark Schmidt überführt haben. Dessen Historie zeigt allerdings auch, wie widersprüchlich und ineffizient der Kampf gegen Doping ist – und dass wieder nicht die richtigen Lehren gezogen werden. Wir haben einige Kuriositäten und Absurditäten aus diesem Sumpf zusammengetragen.

Der Titel unserer Bildergalerie: Eine Doping-Geschichte in neun Episoden.

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