Neben dem klassischen gelben Heft gibt es nun auch eine digitale Option, um seinen Impfschutz nachzuweisen. Foto: imago images/Christian Ohde

Damit man seinen digitalen Impfpass nicht ewig auf dem Handy suchen muss, hat ein junger Österreicher einen Dienst entwickelt, mit dem man den Nachweis in seiner Wallet-App abspeichern kann.

Stuttgart - Seit anderthalb Wochen gibt es den digitalen Impfpass. Der Nachweis soll vor allem das Reisen und den Besuch in gastronomischen Einrichtungen erleichtern. Nun gibt es in Österreich ein neues Tool, das es ermöglicht, den Impfpass auf seinem Smartphone in den Wallet-Apps der jeweiligen Betriebssysteme Android oder Apple zu speichern.

Und wie funktioniert das Ganze?

Auf der Seite coronapass.fabianpimminger.com können User ihr Impfzertifikat, das sie vorher als PDF über die Website des Gesundheitsportals gesundheit.gv.at runtergeladen haben, hochladen. Anschließend müssen sie die Datenschutz-Bestimmungen annehmen. Die Daten werden verschlüsselt und nach der Sitzung direkt wieder gelöscht. Nachdem man seine Daten überprüft hat, wird der Pass als PassKit File zur Verfügung gestellt und kann in der jeweiligen Wallet-App abgespeichert werden. Auch für Genesungszertifikate kann das Tool benutzt werden.

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Entwickelt wurde der Service von dem Österreicher Fabian Pimminger. Und die Resonanz auf seinen Dienst ist durchweg positiv. Auf seinem Twitter-Account wurde sein Tweet 300.000 Mal aufgerufen. Aktuell gibt es laut Pimminger allerdings keine Pläne, den Service auch in Deutschland einzurichten.

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