Diesel-Nachrüstungen Daimler-Betriebsratschef will auch ausländische Autobauer zahlen lassen

Von red/dpa 

Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht. Foto: dpa
Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht. Foto: dpa

Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht will nicht nur deutsche Autobauern an den Kosten für Diesel-Nachrüstungen beteiligen.

Stuttgart - Daimler-Betriebsratschef Michael Brecht will auch ausländische Autobauer an den Kosten für Diesel-Nachrüstungen beteiligen. „Wenn man so etwas tut, dann müssen sich alle beteiligen“, sagte Brecht am Donnerstag im SWR-Tagesgespräch. „Wenn ein italienisches oder französisches Auto durch die Städte fährt und noch deutlich höhere Emissionen hat als die deutschen, dann kann es doch nicht sein, dass wir nur über die deutschen Hersteller reden.“ Wenn der Staat nicht wolle, dass die Verbraucher die Kosten für Nachrüstungen trügen, müsse er sich selbst daran beteiligen.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) will am Donnerstag in Berlin erneut mit Spitzenmanagern der deutschen Autoindustrie zusammenkommen. Bei dem Treffen am Vormittag geht es um geplante Hardware-Nachrüstungen bei älteren Dieselfahrzeugen.

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