David durfte als erster mit Gerda kuscheln. Die beiden genossen die Zeit zusammen auf einer Jacht. Foto: RTL NOW

Die Traummannsuche für Bachelorette Gerda Lewis nimmt Fahrt auf. Während die einen der Blondine näher kommen, schießen sich andere Kandidaten selbst ins Aus.

Stuttgart - Endlich! Endlich wurde gekuschelt in der dritten Folge der „Bachelorette“. Aber es ging nicht nur heiß her, es gab auch ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten und für Gerda kam eine unschöne Wahrheit ans Licht. Mudi verließ die Show, nachdem herausgekommen war, dass er noch eine Freundin – oder so etwas ähnliches – hat. Gerda schickte zudem zwei weitere Kandidaten aus Baden-Württemberg nach Hause: Jonas und Matim. Die Folge im Schnellcheck.

Die größte Überraschung der Folge

Mit Alex ist ein Nachzügler in der dritten Folge in die Sendung gekommen, der den „Bachelorette“-Fans bestens als Gewinner der letzten Staffel bekannt ist. Aber im Gegensatz zu Mudi war Alex nur eine kleine Überraschungs-Eintagsfliege. In der Nacht der Rosen erklärte Gerda, dass ihr zu Ohren gekommen sei, dass einer der Männer eine Freundin hat. Der Schock war groß und das Rätselraten noch größer. Bei den Gesprächen offenbarte sich niemand – auch Mudi nicht. Erst von Gerda darauf angesprochen druckste er herum. Mal war er seit einem Jahr single, dann doch wieder erst seit ein paar Monaten. Lange Rede, kurzer Sinn: Mudi entdeckte durch Gerda seine Gefühle für seine Ex-Freundin neu – die übrigens Kandidatin bei „Bachelor“ Andrej Mangold war. Wie klein die Welt doch ist. Mudi ging daraufhin freiwillig. Dass Gerda ihm ohnehin keine Rose gegeben hätte, interessierte den neu-verliebten Tänzer kaum.

Größte Fremdscham-Moment

Dass bei der „Bachelorette“ nicht immer alle Dates sinnvoll sind und auch in der Realität so wohl nie passieren würden, ist klar. Man erinnere sich nur an gesprächige Tauchgänge oder innige Bungee-Sprünge. Aber ein Foto-Shooting, bei dem sich alle Männer sichtlich unwohl fühlten? Ein kleiner Einblick in das Leben der Bachelorette eben. Das Unwohlsein lag sicherlich nicht an Gerda, sondern vielmehr an den Gladiatoren-Kostümen, die selbst beim Kölner Karneval negativ aufgefallen wären. Sei es drum, die Waschbrettbäuche lagen frei und die Nerven bei Luca blank – auch, wenn es am Ende ein Foto für jeden gab.

Bester Spruch der Männer

Die geistigen Ergüsse der Männer hielt sich in der dritten Folge in Grenzen. Einzig Oggy zeigte sich von seiner philosophischen Seite und erklärte, wie der Hase läuft: „Auf die Körpergröße kommt es nicht an, sondern auf die Größe des Herzens.“ So nämlich!

Schönstes Date

Polizist Tim durfte nach dem Gruppendate noch mit Gerda zu Abend essen. Vor traumhafter Kulisse eines alten Amphitheaters kamen sich die beiden näher – endlich! Es wurde gekuschelt, was dem schüchternen Tim zunächst etwas zu viel schien. Doch als Gerda ihm ihre Gefühle nahezu auf einem Silbertablet präsentierte („Es gibt ja einen Grund, warum ich ausgerechnet dich ausgewählt habe“), da konnte auch er zum Schmusetiger werden. Händchenhaltend saßen sie da, der Zuschauer wartete nur noch auf den Kuss, der nicht kam. Trotzdem: Hach!

Aha-Moment

Oggy nutze die Gelegenheit und suchte das Gespräch mit Gerda. Der sonst so wortgewandte Muskelprotz kam dabei ganz schön ins Straucheln. Erst fand er keine Worte und dann auch noch die falschen. Als er ganz stolz von seiner Familie erzählte und Gerda Fotos zeigte, erzählte er von seinem Neffen und seiner Neffin. Neffin? „Nichte heißt das“, korrigierte ihn Gerda. Da hat Oggy doch glatt noch etwas dazugelernt.

Bester Gerda-Moment

Es war zwar kein Martini Fiero mit Tonic Water, aber Prosecco, den Gerda nach dem ersten Treffen mit Neu-Kandidat Alex ganz ungeschickt fallen ließ. Mit einem sympathischen: „Ups, da war ich wohl ein bisschen nervös“ kommentierte die Blondine ihr Missgeschick.

Tiefpunkt der Folge

Nicht nur den Kandidaten im Haus schien langweilig zu sein, auch der Zuschauer wartete vergebens auf einen Kracher. Der Einzug von Alex verlief eher wie ein Wiedersehen unter Freunden – einzig Oggy schmeckte der Braten nicht. Dass Mudi irgendwie eine Freundin hat, schockierte auch ein kleiner Streit zwischen Andreas und Serkan während Nacht der Rosen erinnerte eher an eine Kindergarten-Diskussion nach dem Motto: „du hast mir mein Schäufelchen weggenommen“.

Die Lage in der Villa

Ein Teil der Kandidaten verbringt die meiste Zeit des Tages in der Villa, während sich die anderen auf den Gruppendates vergnügen. Und was macht man, wenn Sportprogramm und Putzaktionen erledigt sind? Richtig: Saufen! Während sechs Kandidaten beim Fotoshooting mit Gerda waren, haben sich die restlichen eben mit sich selbst und mit reichlich Bier und Wein die Zeit vertrieben – da kann es auf dem Tisch schon mal eng werden vor lauter leeren Flaschen. Auch eine Art, den Lagerkoller zu umgehen. Nur Oggy machte nicht mit.

Gewinner des Tages

Einer, den wohl keiner so richtig auf dem Schirm hatte: Keno. Anfangs noch recht zurückhaltend, mauserte er sich in der dritten Folge zu einer echten Überraschung. Nicht nur beim Gruppendate auf der Jacht, sondern auch bei Gesprächen mit Gerda zeigte sich der bekennende Ohrringträger von seiner einfühlsamen und sympathischen Seite. Das bemerkte auch Gerda.

Verlierer des Tages

Unbeholfen konnte sich Jonas schon in der zweiten Folge kein Gespräch mit der Bachelorette verschaffen. In Folge drei nahm er dann auf hoher See all seinen Mut zusammen und suchte – nachdem er sie trocken rubbelte – das erste Gespräch. Es war auch sein letztes. Denn im Gegensatz zu ihm selbst („Lief richtig gut“), machte Gerda sofort im Interview klar, dass Jonas so gar nichts habe, was sie interessant findet. Daher bekam der Schwabe mit der langen Mähne auch keine Rose. Schade, denn er wollte eigentlich mit Tim in der nächsten Folge einen Bananenkuchen backen.

Unser Favoriten-Tipp

Wenn sich eine Frau bei einem Mann nach so kurzer Zeit schon „behütet“ fühlt, dann hat das etwas zu bedeuten. Bei Keno scheint das so zu sein. Der unaufgeregte, aber auch nicht langweilige Kandidat scheint sich Gerda immer mehr anzunähern – nicht nur körperlich. Damit ist er den beiden anderen Favoriten David und Tim eine Ohrenringlänge voraus.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: