Janek Sternberg (2. von links), der Bremer Torschütze zum 1:1, jubelt mit Levin Öztunali und Assani Lukimya (rechts). Foto: dpa

Im Achtelfinale des DFB-Pokals sorgt Werder Bremen mit dem Sieg über Borussia Mönchengladbach für eine faustdicke Überraschung. Auch der FC Bayern, Bayer Leverkusen und Zweiligist Heidenheim sind eine Runde weiter.

Mönchengladbach/Unterhaching - Werder Bremen ist erstmals seit sechs Jahren ins Viertelfinale des DFB-Pokals eingezogen. Der abstiegsgefährdete Fußball-Bundesligist kam am Dienstagabend zu einem überraschenden 4:3 (0:1) beim Ligakonkurrenten Borussia Mönchengladbach. Janek Sternberg (52.), Jannik Vestergaard (58.), Claudio Pizarro (75.) und Anthony Ujah (78.) erzielten die Treffer für die Hanseaten. Lars Stindl (32.) und Branimir Hrgota (73./90.+3) waren für die Gladbacher erfolgreich.

Mit einem glanzlosen Arbeitssieg in Unterhaching hat Bayer Leverkusen das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht und die letzte verbliebene Amateurmannschaft aus dem Wettbewerb geworfen. Beim 3:1 (1:1) am Dienstagabend verhinderten Javier Hernandez (31. Minute), Stefan Kießling (55.) und Karim Bellarabi (83.) die zweite historische Blamage der Werkself vor der Toren Münchens.

Auch der FC Bayern unter den letzten Acht

Die Bayern erreichten durch ein Tor von Xabi Alonso (40. Minute) die nächste Runde. Der Rekord-Cupgewinner überzeugte gegen den Bundesliga-Aufsteiger aus Darmstadt allerdings nicht restlos. Vor 72 500 Zuschauern zeigten sich die Bayern in der diesmal nicht ausverkauften Münchner Fußball-Arena zu oft zu uninspiriert. Trotz allem können die Münchner, die in den vergangenen sechs Jahren mindestens das Halbfinale erreichten und 2016 in drei Wettbewerben weiter Titelchancen haben, entspannt auf die Auslosung am Mittwoch blicken. Gespielt wird das Viertelfinale am 9./10. Februar 2016.

Der 1. FC Heidenheim hat erstmals in seiner Vereinsgeschichte das Viertelfinale des DFB-Pokals erreicht. Der Fußball-Zweitligist gewann am Dienstagabend beim Drittliga-Club Erzgebirge Aue mit 2:0 (0:0). Arne Feick (48.) und Marc Schnatterer (54.) trafen für die Gäste, die auch erstmals überhaupt in der Runde der letzten 16 gestanden hatten. In Erzgebirge Aue ist der letzte Drittligist in dem Cup-Wettbewerb in dieser Saison ausgeschieden.

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