Soldaten aus verschiedenen Sahel-Staaten bei der Eröffnungsfeier des US-Manövers Flintlock 2018 in Niamey, der Hauptstadt des Niger. Foto: AP

Trotz ähnlicher ähnlicher Analyse der Sicherheitsprobleme in Westafrika und ähnlichen Lösungsansätzen arbeiten Bundeswehr und Stuttgarter US-Afrika-Kommando kaum zusammen.

Stuttgart - Bei ihrer Unterstützung für die neue G5-Antiterrortruppe fünf afrikanischer Staaten im Sahel gehen Europäer und Amerikaner getrennte Wege. Obwohl Ziele und Art der Unterstützung übereinstimmen, gibt es wenig Zusammenarbeit des EU-Stabs und so gut wie keine der Bundeswehr mit dem Stuttgarter Kommando der US-Streitkräfte für Afrika, dem Africom. Ein solches, nicht arbeitsteiliges Vorgehen ist unter Nato-Partnern ungewöhnlich.

Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums sagte unserer Zeitung: „Eine unmittelbare Zusammenarbeit mit Africom findet nicht statt.“ Africom-Kommandeur Thomas Waldhauser musste deshalb am 6. März im US-Kongress Kritik einstecken.

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