Die Armwrestler Tobias Fitzenreiter (links) und Jan Sarembe vom TuS Hergisdorf 1891 trainieren in der Sporthalle ihres Vereins in Hergisdorf (Sachsen-Anhalt). Am Samstag (8. April) kämpfen die Athleten der Sektion Armwrestling bei den Deutschen Meisterschaften in Eisleben. Foto: dpa

Am 8. April findet in Eisleben die 30. Deutsche Meisterschaft im Armwrestling statt. Sylvester Stallone machte den Kraftsport mit dem Actionfilm „Over the Top“ 1987 auch in Deutschland populär.

Stuttgart/Eisleben - Armdrücken kennt jeder, der schon auf einem Volksfest oder einer Kirmes war. Man setzt sich an einen Tisch, greift die Hand seines Kontrahenten und drückt, was das Zeug hält. Wer zuerst den Arm des Gegners auf die Tischplatte drückt, hat gewonnen.

Seit dem amerikanischen Actionfilm „Over the Top“ aus dem Jahr 1987, in dem Sylvester Stallone die Hauptrolle spielte, ist Armwrestling – die professionelle Form dieses Kraftsports – aus den USA auch nach Deutschland übergeschwappt. Die hiesige Armwrestler-Szene ist allerdings mit rund 330 Aktiven sehr überschaubar.

Am 8. April findet in der Lutherstadt Eisleben in Sachsen-Anhalt die 30. Deutsche Armwrestling-Meisterschaft statt. Einer der Organisatoren ist der 48-jährige Jan Sarembe, der selbst in der Sektion Arm-Wrestling des Turn- und Sportvereins 1891 Hergisdorf aktiv ist. Die 16 Armwrestler des Vereins sind die einzigen in Mitteldeutschland. In Baden-Württemberg existieren drei Vereine – in Ispringen, Rottenburg und Güglingen.

Im Hauptberuf arbeitet der 1,78 Meter große und 108 Kilogramm schwere Sarembe, dessen Sohn Erik (27) ebenfalls Arm-Wrestler ist, in einem Jugendgefängnis.

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