Drei ehemalige Vorstände der Deutschen Bank: Anshu Jain, Josef Ackermann und Jürgen Fitschen (v.l.) Foto: dpa

Laut einem Bericht der Süddeutschen Zeitung fordert die Deutsche Bank von insgesamt sechs Ex-Vorständen Boni in Millionenhöhe zurück.

Berlin - Die Deutsche Bank will laut einem Pressebericht Boni in Millionenhöhe von sechs früheren Vorständen zurückfordern. Betroffen seien die Ex-Vorstandschefs Anshu Jain, Josef Ackermann, Jürgen Fitschen und weitere Topmanager, berichtete die „Süddeutsche Zeitung“ am Donnerstag und berief sich dabei auf Informationen aus Finanzkreisen. Ein Sprecher der Bank wollte den Bericht auf Anfrage nicht kommentieren.

Zweistelliger Millionenbetrag bei Jain

Die höchste Summe wolle die Bank demnach von Jain einholen. Er leitete früher das Investmentbanking und war von 2012 bis 2015 Co-Chef der Bank. Dem Bericht zufolge könnte es in seinem Fall um einen zweistelligen Millionenbetrag gehen.

Die Deutsche Bank prüfe nicht nur, in welchem Ausmaß Boni gestrichen werden können, die noch nicht fällig sind. Es gehe auch darum, ob das Institut bereits zugesprochene Zahlungen einfordern könne, hieß es weiter.

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