In ihrem Buch "Inside Out" schreibt Demi Moore auch über ihre Kindheit. Foto: Everett Collection / Shutterstock.com

Hat Demi Moores Mutter sie als Jugendliche an einen Bekannten verkauft? In einem Interview mit "Good Morning America" spricht der Hollywood-Star über die Anschuldigungen und was sie heute davon hält.

Mit Filmen wie "Ghost - Nachricht von Sam", "Die Akte Jane" oder "Eine Frage der Ehre" wurde Demi Moore (56) in den Neunzigern zum Star. Eine Zeit lang war sie sogar die bestbezahlte Schauspielerin in Hollywood.

Dass ihr Leben diese glückliche Wendung nehmen würde, hätte Moore als Jugendliche nie für möglich gehalten. Zu düster waren die Umstände, in denen sie aufwuchs. So beschreibt die heute 56-Jährige in ihrer Autobiografie "Inside Out" unter anderem, wie sie mit 15 Jahren vergewaltigt wurde.

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Von der Mutter verkauft?

Ihre Mutter sei schwer alkoholkrank gewesen. Schon als junges Mädchen habe sie sie in Bars begleitet, wo ihre Mutter stets versucht habe, die Aufmerksamkeit von Männern zu bekommen. Als sie eines Tages nach Hause gekommen sei, habe ein Bekannter ihrer Mutter in der Wohnung auf sie gewartet und sie vergewaltigt. Anschließend habe er sie gefragt: "Na, wie fühlt es sich an, wenn deine Mutter dich für 500 Dollar verkauft?"

Moore: "Hatte nichts mehr zu verlieren"

Im Gespräch mit der Journalistin Diane Sawyer für die Sendung "Good Morning America" spricht Moore über dieses dunkle Kapitel. Demnach zweifle sie daran, dass ihre Mutter sie verkauft habe. "Tief in meinem Herzen, kann ich das nicht glauben. Ich denke nicht, dass es einen Handel gegeben hat."

Allerdings habe ihre Mutter sie auch nicht vor dem Mann beschützt. Er habe einen Schlüssel zur Wohnung gehabt und dadurch überhaupt erst die Gelegenheit, sich an ihr zu vergreifen.

Wenig später brach Moore die Schule ab und versuchte sich zum ersten Mal an der Schauspielerei. "Ich hatte nichts mehr zu verlieren", sagt sie rückblickend.

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