War bereits von weitem riechbar: Die Kuhhaut aus Kamerun. Foto: dpa/Hauptzollamt Düsseldorf

Eine Wuppertalerin wollte am Flughafen Düsseldorf vergammelte Kuhhäute aus Kamerun – zum verspeisen – nach Deutschland importieren. Die Zollbeamten waren aber alarmiert: Der Geruch schlug ihnen schon von weitem entgegen.

Düsseldorf - Sieben Kilogramm vergammelte und von Maden befallene Kuhhaut hat der Zoll am Flughafen in Düsseldorf sichergestellt. Die Beamten hätten den unangenehmen Geruch aus dem Koffer einer Wuppertalerin schon von weitem wahrnehmen können, berichtete ein Zollsprecher am Montag. Auf Nachfrage habe die Reisende angegeben, es handele sich um eine Delikatesse aus Kamerun. Ihre Familie werde die „schön weiche“ Haut essen. Dazu kam es nicht: Die zwei Plastiktüten mit dem anrüchigen Inhalt wurden bereits vor einigen Tagen sichergestellt. Die Stadt Düsseldorf werde die Haut vernichten. Die Kosten dafür werde die Reisende tragen müssen.

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