Das spanische Team feiert Rafael Nadal nach seinem Sieg. Foto: AFP/GABRIEL BOUYS

Gastgeber Spanien hat zum sechsten Mal den Davis Cup gewonnen. Rafael Nadal holte mit seinem Sieg den entscheidenden Punkt gegen Kanada.

Madrid - Gastgeber Spanien hat zum sechsten Mal den Davis Cup gewonnen. Angeführt von Tennis-Superstar Rafael Nadal setzten sich die Spanier am Sonntagabend in Madrid im Endspiel gegen Kanada durch und holten damit als erstes Team im neuen Format den Titel. Der Davis Cup wurde in diesem Jahr erstmals mit einer Endrunde ausgetragen, an der 18 Mannschaften teilnahmen.

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Der spanische Triumph vor 12 250 Zuschauern auf dem ausverkauften Centre Court im La Caja Magica stand bereits nach den beiden Einzeln fest. Nachdem Roberto Bautista Agut die Spanier durch ein 7:6 (7:3), 6:3 gegen den erst 19 Jahre alten Félix Auger-Aliassime in Führung gebracht hatte, holte Nadal danach gegen Denis Shapovalov den entscheidenden zweiten Punkt. Die Nummer eins der Welt setzte sich in einer hochklassigen Partie mit 6:3, 7:6 (9:7) durch. Für Nadal war es der 29. Einzel-Sieg im Davis Cup in Serie.

Die deutsche Mannschaft war im Viertelfinale gegen Großbritannien ausgeschieden. In der Qualifikation für die Endrunde 2020 trifft die Auswahl von Teamchef Michael Kohlmann am 6./7. März daheim auf Weißrussland.

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