Die Taxivermittlungsfirma MyTaxi musste vor Gericht eine Schlappe einstecken. (Archivfoto) Foto: dpa

Die Bestell-App myTaxi wollte mit einer Rabattaktion Boden gewinnen im umkämpften deutschen Markt für Fahrdienste. Doch vor Gericht kassierte die Daimler-Tochter eine Schlappe. Worum geht es bei dem Rechtsstreit mit den Taxifahrern eigentlich?

Stuttgart - Rabatte der Daimler-Tochter myTaxi sind laut einem Urteil des Stuttgarter Landgerichts rechtswidrig - für viele Taxifahrer ist das etwas Seelenbalsam. Denn seit langem drängt neue Konkurrenz auf den umgekämpften Markt für Fahrdienste, der Wettbewerb wird rauer. Das Urteil vom Dienstag ist ein deutlicher Fingerzeig an die neuen Konkurrenten, dass sie es nicht übertreiben dürfen bei ihrem Kampf um Neukunden.

Wir erklären, worum es eigentlich geht.

Die Daimler-Tochter myTaxi hatte Mitte Mai in Deutschland und anderen Staaten mit Rabatten von bis zu 50 Prozent für Fahrten geworben, die über die App vermittelt und bezahlt werden. Das war insofern ein juristisch gewagter Schritt, weil auf dem streng reglementierten Taximarkt behördlich festgelegte Preise gelten. Die dürfen laut Gesetz weder unter- noch überschritten werden.

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