Bei den Goldkopflöwenäffchen in der Wilhelma gab es im April wieder Nachwuchs: Die beiden Jungtiere werden von Eltern und Geschwistern auf dem Rücken getragen. Insgesamt hat die Wilhelma nun bestätigt bekommen, dass der Zoo bei der Haltung der Tiere insgesamt alles richtig macht. Foto: Wilhelma

Großes Lob für die Wilhelma: Prüfer haben mehrere Tage den Zoo durchleuchtet und dabei auch auf Details geschaut. Dabei gab es auch einen überraschenden Tipp.

Stuttgart - Die EAZA, die internationale Dachorganisation der Zoos, hat der Arbeit der Wilhelma ein tadelloses Zeugnis ausgestellt. Das vermeldet der zoologisch-botanische Garten in einer aktuellen Pressemitteilung. Beleg für die Bewertung sind ein Brief samt Siegel. „Diese Zertifizierung ist wie ein Ritterschlag für uns“, sagt Wilhelma-Direktor Thomas Kölpin. Er ergänzt: „Wir hatten keine Zweifel, selbst die hohen Vorgaben der EAZA zu erfüllen.“ Geprüft wurde unter anderem, ob die Anforderungen an Pflege und Zucht von Wildtieren erfüllt werden und ob aufgrund der gefährlichen Tiere die Sicherheit der Mitarbeiter und Besucher gewährleistet ist. Im Vorfeld hatte die Verwaltung der Wilhelma einen Prüfbogen von rund 100 Fragen ausfüllen müssen. Anschließend kam eine dreiköpfige Delegation nach Stuttgart. „Wir haben in jede Ecke geguckt und keine Tür geschlossen gelassen“, sagt April Adams, die bei der EAZA alle Untersuchungen koordiniert. Die Kontrolleure haben bei ihrem Besuch auch auf Details geschaut. So hat es laut Wilhelma unter anderem einen Tipp für das Schloss am Waffenkoffer des Narkosegewehrs gegeben. Die Vollmitgliedschaft der Wilhelma in der EAZA ist damit bestätigt worden. Derzeit verfügt die Organisation über 300 Vollmitglieder.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: