Will im Juni in Italien heiraten: Model Sylvie Meis Foto: dpa/Jens Kalaene

Die ganze Welt steht still, doch das niederländische Model Sylvie Meis scheint die Corona-Krise irgendwie verpasst zu haben, denn sie plant munter ihre Hochzeit – in Florenz.

Den Haag - Während die ganze Welt von der Corona-Krise gelähmt wird, plant das niederländische Model Sylvie Meis offenbar seelenruhig ihre Hochzeit mit dem Deutschen Norbert Zerbs (Künstlername: Niclas Castello). Sylvie und Norbert, die sich in Venedig auf der Hochzeit von Sylvies neuer Busenfreundin Barbara Meier kennengelernt haben, wollen im Juni heiraten. Ausgesucht für ihre Traumhochzeit haben sie sich das Hotel Villa Cora in Florenz, mitten in Italien, dem europäischen Land, das von der Coronavirus-Krise bisher am schlimmsten heimgesucht wurde.

Doch Sylvie und ihr Gatte in spe scheinen entweder über einen grenzenlosen Opti­mismus zu verfügen und zu glauben, im Juni sei die Corona-Krise vorbei, oder aber sie ­leiden an Realitätsverlust und haben den Ernst der Lage immer noch nicht erkannt. So bekam die bekannte Hochzeitsmanagerin Victoria Donkina aus Florenz von der ­41-Jährigen bereits den Auftrag, die Hochzeit zu organisieren. Das gesamte Luxus­hotel Villa Cora wurde für mehrere Tage im Juni gebucht, berichtet die Zeitung ,,de Te­legraaf.‘‘ Auch ließ Sylvie verlauten, dass ihre Hochzeit ,,kein Showbiz-Zirkus‘‘ werden soll und sich die beiden das Jawort nur im engsten Familien- und Freundeskreis ­geben wollen.

Hochzeitsvilla hat eine besondere Geschichte

Denn eine kirchliche Hochzeitszeremonie wird nicht stattfinden, da die Katholikin Sylvie Meis schon einmal ­standesamtlich und kirchlich getraut wurde: Ihr erster Ehemann war Fußballstar ­Rafael van der Vaart . Aber nach der Scheidung von Rafael, die zu einem echten Rosenkrieg geriet, weil Rafael danach – und möglicherweise davor auch schon – ein Verhältnis mit Sylvies damaliger Busenfreundin Sabia Boulahrouz hatte, kann Sylvie nicht noch einmal den Segen der katholischen Kirche für eine Hochzeit erbitten.

Die Wahl der prunkvollen Rokokovilla Cora, von der man einen zauberhaften Blick auf Florenz hat, ist bemerkenswert. Denn die Villa ist nicht nur eine der ersten Adressen in Italien, in der sich der einstige japanische Kaiser Hirohito und der äthiopische Kaiser Haile Selassie schon wie zu Hause fühlten – sie hat auch eine besondere Geschichte. Baron Gustave Oppenheim ließ die Villa, die als schönstes Haus von Florenz gilt, 1860 zur Hochzeit für seine Frau Eugenia bauen. Doch Eugenia betrog ihn mit dem Grafen Giulio Prina Ricotti. Der gehörnte Baron Oppenheim war darüber nicht nur tieftraurig, sondern auch wütend. Er versuchte die Villa, die damals noch Villa Oppenheim hieß, anzuzünden, was ihm aber nicht gelang. ,,Das ist die Villa des Fremdgehens, in der Sylvie heiratet‘‘, schrieb ,,de Telegraaf“ dazu. Das sei kein gutes Omen für den Start in eine neue Ehe.

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