Susanne Eisenmann reagierte auf Vorschläge aus ihrer eigenen Partei und der CSU, die Weihnachtsferien zu verlängern und spätere Ferien zu verkürzen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko

Baden-Württembergs Kultusministerin meldet sich in der Debatte um eine mögliche Ferienverlagerung zu Wort. Die Maßnahme ist im Gespräch, um Schüler und Lehrer vor einer Coronainfektion zu schützen.

Stuttgart - Die baden-württembergische Kultusministerin Susanne Eisenmann (CDU) steht dem Vorschlag einer coronabedingten Verlängerung der Weihnachtsferien skeptisch gegenüber. „Auch Ende Januar ist der Winter ja noch nicht vorbei, deshalb ist das ein wenig zu kurz gedacht“, erklärte Eisenmann am Dienstag in Stuttgart. Sie reagierte auf Vorschläge aus ihrer eigenen Partei und der CSU, die Weihnachtsferien zu verlängern und spätere Ferien zu verkürzen.

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Eisenmann: „Eine ganze Reihe von neuen Probleme“

„Mit einer solchen Maßnahme würden wir außerdem eine ganze Reihe von neuen Probleme auslösen und die Schulen vor zusätzliche schulorganisatorische Herausforderungen stellen, indem wir zahlreiche Planungen wie Lern- und Prüfungszeiträume durcheinander brächten“, erklärte Eisenmann. Sie wolle den Schulen aber „jetzt nicht noch zusätzliche Probleme aufhalsen“. Die Schulleitungen seien „ohnehin schon sehr belastet durch die Coronakrise“.

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