Eine Auffrischimpfung (Booster) haben 5 151 351 erhalten, was einem Anteil von 52,3 Prozent entspricht (Symbolbild). Foto: dpa/Mohssen Assanimoghaddam

Die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg wieder über die 500er-Marke gestiegen. Dabei ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle verantwortlich.

Stuttgart - Nach mehr als einem Monat ist die Sieben-Tage-Inzidenz bei den Corona-Neuinfektionen in Baden-Württemberg wieder über die 500er-Marke gestiegen. Am Freitag teilte das Landesgesundheitsamt in Stuttgart mit, dass sich in den vergangenen sieben Tagen landesweit 519,4 Menschen je 100 000 nachweislich mit dem Coronavirus angesteckt hätten (Stand 16.00 Uhr). Zuletzt hatte der Wert am 8. Dezember über 500 gelegen.

Die landesweite Hospitalisierungsinzidenz blieb nach Angaben der Behörde bei 3,1. Sie steht für die Zahl der Corona-Infizierten pro 100 000 Einwohner, die innerhalb einer Woche in Kliniken aufgenommen werden. Die Zahl der Covid-19-Patienten und -Patientinnen auf Intensivstationen im Südwesten sank binnen eines Tages um 6 auf 372. Vor einer Woche waren das noch 441 Menschen gewesen.

52,3 Prozent der Bevölkerung wurden geboostert

Seit Beginn der Pandemie verzeichnete das Landesgesundheitsamt 1 113 269 bestätigte Infektionsfälle. Das waren 9824 mehr als am Donnerstag. 13 415 Erkrankte starben laut Mitteilung an oder im Zusammenhang mit Sars-CoV-2. Das waren 30 mehr als am Vortag. 967 853 Infizierte gelten nach Schätzungen als genesen, plus 5622.

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums ist die Omikron-Variante seit der ersten Januarwoche für den Großteil der neuen Infektionsfälle im Südwesten verantwortlich. In der Woche bis zum 9. Januar lag der Anteil der mittels variantenspezifischem PCR-Test untersuchten Proben bei 62 Prozent, wie aus den Daten des Landesgesundheitsamts hervorgeht. Da sich die Variante schnell ausbreitet, dürfte der aktuelle Anteil bereits deutlich höher sein.

8 043 263 Menschen im Südwesten oder 81,7 Prozent derjenigen, denen eine Impfung empfohlen wird, sind den Angaben zufolge inzwischen mindestens einmal geimpft. Eine Auffrischimpfung (Booster) hätten 5 151 351 erhalten, was einem Anteil von 52,3 Prozent entspreche.

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