Nur im Nahverkehr plant die Polizei Schwerpunktkontrollen. Foto: Lichtgut/Max Kovalenko (Archiv)

Die neuen Kontaktbeschränkungen und Schließungen der Lokale und Kulturstätten tritt am Montag in Kraft. Wie wird die Einhaltung in Stuttgart überwacht?

Stuttgart - Ein weitgehendes Kontaktverbot und die Schließung von Lokalen sowie Kulturstätten tritt deutschlandweit von Montag an in Kraft. Damit soll die weitere Verbreitung des Coronavirus eingedämmt werden. Die Akzeptanz der Maßnahmen, die in Teilen an den ersten großen Lockdown im Frühjahr erinnern, ist Umfragen zufolge recht hoch. Doch ob sich tatsächlich die meisten Menschen daran halten werden, wird zu überwachen sein. Das wird überwiegend die Aufgabe der Polizei sein.

Weitere Schwerpunktkontrollen sind für den Nahverkehr geplant

„Wir werden das im Rahmen des normalen Streifendienstes tun“, sagt eine Polizeisprecherin. Das heißt: Sowohl die Abstandsregelungen als auch die Maskenpflicht und das Kontaktverbot werden im normalen Alltag überwacht. Schwerpunktaktionen im öffentlichen Nahverkehr, um die Maskenpflicht zu überwachen, werde es weiterhin geben. Auch Lokale, die gegen die Vorschrift zu schließen verstoßen, werden vom Streifendienst überprüft. Mitunter ist die Polizei dabei auch schon durch Zeugen aufmerksam gemacht worden. So meldete im Frühjahr etwa ein Stadtbahnfahrer, dass in einer Shisha-Bar, die zu sein sollte, Licht brannte und Menschen zu sehen waren. In den privaten Bereich werde sich die Polizei nicht einmischen. „Die Wohnung ist besonders geschützt“, so die Pressesprecherin. Allerdings müsse sie Hinweisen auf große Partys in privaten Räumen nachgehen.

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