Agrarminister Peter Hauk kündigt weitere Millionenhilfen für den ländlichen Raum an. Foto: dpa/Christoph Schmidt

Baden-Württemberg pumpt aufgrund der Corona-Pandemie zusätzlich 16 Millionen Euro in zahlreiche Projekte im ländlichen Raum. Dabei gibt es eine klare inhaltliche Gewichtung.

Stuttgart - Baden-Württemberg unterstützt Investitionsvorhaben im ländlichen Raum außerplanmäßig mit 15,8 Millionen Euro. Man werde wegen der Corona-Pandemie einen Teil der Gelder des Entwicklungsprogramms Ländlicher Raum vorzeitig für Projekte bereitstellen, teilte das Landwirtschaftsministerium am Montag in Stuttgart mit. „Die Corona-Pandemie stellt die Unternehmen ebenso wie unsere Gastronomie vor große Herausforderungen. Für die Landesregierung ist klar, dass hier schnelle Hilfen nötig sind“, erklärte Agrarminister Peter Hauk (CDU).

Mit dem Geld werden 176 Projekte gefördert. Bei der Auswahl habe es wegen der Krise klare inhaltliche Gewichtungen gegeben. Projekte für Dorfgaststätten und Maßnahmen der Grundversorgung wie etwa Bäcker, Metzger, Dorfläden und Arztpraxen wurden berücksichtigt, zudem Maßnahmen etwa für Barrierefreiheit im öffentlichen Raum. Insgesamt sollen die Gelder Investitionen in Höhe von rund 105 Millionen Euro anstoßen.

Anträge für das Sonderprogramm können unabhängig von den bisher ausgewählten Projekten noch bis Ende August gestellt werden.

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