Die Verletzten kamen mit Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus. (Symbolbild) Foto: picture alliance/dpa

Bei der Christopher-Street-Day-Parade in Hamburg hat ein Umzugswagen Feuer gefangen, dabei wurden vier Personen verletzt. Der Umzug wurde daraufhin kurzzeitig gestoppt.

Hamburg - Bei der Christopher-Street-Day-Demo in Hamburg ist am Samstag ein Umzugswagen in Brand geraten. Die Parade wurde gestoppt - ging aber dann nach einer Weile wieder weiter. Zwischen Fahrerraum und Ladefläche des betroffenen Wagens waren Flammen aufgestiegen, wie Beobachter schilderten. Große dicke Rauchwolken stiegen auf der Langen Reihe in den Himmel. Die Polizei sicherte das Areal rund um den brennenden Wagen.

Vier Personen leicht verletzt

Es gebe vier Leichtverletzte, sagte Veranstalter Stefan Mielchen. Sie seien mit Verdacht auf Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus gebracht worden. Der Brand entstand auf dem „Queer Refugees Support“-Wagen. Einige aus dieser Gruppe versuchten zunächst, mit Feuerlöschern der Flammen Herr zu werden. Dann waren mehrere Feuerwehrwagen im Einsatz - und konnten die Flammen schließlich löschen.

Zum Abschluss der „Pride Week“ wurden bei der alljährlichen Christopher-Street-Day-Demo in Hamburg am Samstag mehr als 200 000 Teilnehmer erwartet. 25 Trucks, 27 Fußgruppen sowie zahlreiche weitere Lkws und Pkws bahnten sich seit etwa 12 Uhr ihren Weg durch die zu Teilen abgesperrte Innenstadt.

Die Demonstration steht in diesem Jahr unter dem Motto „Grundsätzlich gleich - für eine bessere Verfassung“. Gefordert wird vor allem, dass die sexuelle Orientierung und die geschlechtliche Identität in das Diskriminierungsverbot (Art. 3) im Grundgesetz aufgenommen werden.

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