Cem Özdemir (rechts) ist bekennender VfB-Fan (Hier bei einer Faschingsveranstaltung neben Freiburg-Coach Christian Streich). Foto: dpa

Cem Özdemir ist glühender VfB-Fan. Daraus macht der Grünen-Politiker kein Geheimnis. Das VfB-Mitglied hat den Dietrich-Rücktritt begrüßt und hofft nun auf eine erfolgreichere Zukunft.

Stuttgart - Grünen-Politiker Cem Özdemir hat als Mitglied des Fußball-Zweitligisten VfB Stuttgart den Rücktritt von Clubchef Wolfgang Dietrich begrüßt. „Ich bin erleichtert, dass Wolfgang Dietrich den Weg frei gemacht hat, damit der VfB in Zukunft raus aus den Negativschlagzeilen und rein in die Erfolgsspur kommt“, sagte der 53-Jährige dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) am Montag.

„Als Präsidentin oder Präsident wünsche ich mir eine Person, hinter der sich die VfB-Familie versammeln kann, die den Verein eint, statt spaltet. Zusätzlich wünsche ich mir an der Spitze mehr Sportkompetenz und die Einbindung verdienter Spieler.“

„Vertrauen ehrt mich“

Özdemir war am Sonntag im Stuttgarter Stadion vor Ort, als die Mitgliederversammlung des VfB wegen einer technischen Panne abgebrochen wurde. Einige Anhänger der Schwaben fordern im Internet Özdemir als Dietrichs Nachfolger.

„Das Vertrauen der Fans ehrt und berührt mich. Aber hier geht es gerade nicht um einzelne Namen, sondern darum, was für den VfB am besten ist“, sagte der gebürtige Schwabe. Bevor eine neue Mitgliederversammlung einberufen wird, will der Vereinsbeirat über einen kommissarischen Präsidenten beraten.

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