So viel Gramm sind erlaubt. Foto: Vuk Stajic / shutterstock.com

Da Cannabis nun legal ist, darf man es in der Öffentlichkeit mit sich führen. Das sind die Grenzwerte für den Eigenkonsum.

Personen ab 18 Jahren dürfen in der Öffentlichkeit in Deutschland bis zu 25 Gramm Cannabis bei sich haben. Herkunft und THC-Gehalt spielen dabei keine Rolle. Zu Hause dürfen insgesamt maximal 50 Gramm getrocknetes Gras aufbewahrt werden. Kinder und Jugendliche dürfen Cannabis weiterhin weder besitzen noch konsumieren.

Was ist, wenn man mehr mitführt?

Wer mehr als 25 Gramm Cannabis mit sich führt, aber nicht mehr als insgesamt 30 Gramm, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Ebenfalls ordnungswidrig handelt, wer mehr als 50 Gramm, aber nicht mehr als 60 Gramm an seinem Wohnsitz aufbewahrt. Das Gesetz zum Umgang mit Konsumcannabis (KCanG) lässt in solchen Fällen Geldbußen von bis zu 30.000 Euro zu.

Allerdings müssen die Bundesländer selbst in ihren Bußgeldkatalogen die Bußgeldhöhe für entsprechende Verstöße festlegen. Das Bundesgesetz gibt lediglich den Spielraum vor. Die tatsächlichen Strafen werden voraussichtlich deutlich niedriger ausfallen.

Man kann jedoch davon ausgehen, dass sie hoch genug angesetzt werden, um bei den Tätern eine erzieherische Wirkung zu haben. Wird man mit mehr als 30 bzw. 60 Gramm erwischt, begeht man eine Straftat. Hier lässt das KCanG Freiheitsstrafen von bis zu 3 Jahren oder Geldstrafen zu.

Wie kontrolliert die Polizei?

Gerät man in eine Polizeikontrolle, müssen die Beamten das Cannabis natürlich wiegen. Andernfalls lässt sich nicht sicher feststellen, um wie viel Gramm es sich tatsächlich handelt. Hierzu wurden mittlerweile einige Streifen mit Feinwaagen ausgerüstet. Es könnte jedoch auch sein, dass das Cannabis auf dem Revier gewogen werden muss.