Die Bande versteckte der Staatsanwaltschaft zufolge Drogen in Bussen. (Symbolbild) Foto: dpa

Einem mutmaßlichen Drogenboss ist ein Verkehrsunfall mit einem Reisebus zum Verhängnis geworden. In dem Wrack fanden die Ermittler mehr als eine halbe Tonne Marihuana.

Bogotá - Ein Verkehrsunfall ist in Kolumbien einem mutmaßlichen Drogenboss zum Verhängnis geworden. Die Polizei nahm den Mann fest, dessen Organisation Cannabis in Überlandbussen geschmuggelt haben soll. Die Bande versteckte der Staatsanwaltschaft zufolge Drogen in Bussen, die von Kolumbien in die Nachbarländer Peru und Ecuador unterwegs waren. Der Festgenommene habe Anbau, Verarbeitung und Transport kontrolliert, so die Behörden am Donnerstag (Ortszeit). Aufgeflogen war das Netzwerk, nachdem im August ein solcher Drogenbus nahe der Grenze mit Ecuador verunglückt war.

Gratis-Busreise als Drogentransport

Damals waren 24 Menschen ums Leben gekommen. In dem Wrack fanden die Ermittler mehr als eine halbe Tonne Marihuana. Die Businsassen kamen aus armen Stadtteilen der Stadt Cali und waren von der Drogenbande auf eine Gratis-Busreise eingeladen worden.

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