Bei Schalke 04 wird die Lage immer angespannter: Gegen Bayer Leverkusen unterliegen sie. Foto: Bongarts

Der FC Bayern München verkürzt mit dem Sieg gegen RB Leipzig den Abstand auf Herbstmeister Borussia Dortmund. Für den FC Schalke 04 wird die Luft immer dünner. Das Team von Domenico Tedesco trennt nur noch ein Punkt vom Relegationsplatz.

Köln - Bayern München hat den Patzer von Borussia Dortmund genutzt. Der deutsche Rekordmeister gewann das Topspiel des 16. Spieltages der Fußball-Bundesliga gegen RB Leipzig mit 1:0 (0:0) und verkürzte als Tabellendritter den Rückstand auf den Herbstmeister auf sechs Punkte.

Der BVB hatte am Dienstag bei Aufsteiger Fortuna Düsseldorf überraschend seine erste Saisonniederlage kassiert (1:2). Bei Vizemeister Schalke 04 wird die Lage derweil immer angespannter. Die Mannschaft von Trainer Domenico Tedesco unterlag Bayer Leverkusen mit 1:2 (1:2) und liegt damit nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz.

Pokalsieger Eintracht Frankfurt verpasste durch ein 2:2 (2:2) beim FSV Mainz 05 den Sprung auf Platz vier. Die TSG Hoffenheim musste sich bei Werder Bremen mit einem 1:1 (1:0) begnügen. Hannover 96 verließ den letzten Tabellenplatz durch ein 1:1 (1:1) beim SC Freiburg. Neues Schlusslicht ist Aufsteiger 1. FC Nürnberg, der am Dienstag beim Tabellenzweiten Borussia Mönchengladbach verloren hatte (0:2).

Bayer Leverkusen etwas näher an Europapokalplätzen

In München blieb das erhoffte Offensivspektakel vor 75.000 Zuschauern aus. Beide Mannschaften erspielten sich lange Zeit kaum einmal Torchancen. Der eingewechselte Franck Ribery (83.) erlöste schließlich die Gastgeber. In der Schlussphase sah der Leipziger Stefan Ilsanker (90.+1) wegen groben Foulspiels die Rote Karte, im Anschluss flog der Münchner Renato Sanches (90.+2) mit Gelb-Rot vom Platz.

Aleksandar Dragovic (27./nach Videobeweis) und Lucas Alario (35.) schossen unterdessen keineswegs überzeugende Leverkusener zum Sieg, der Bayer wieder etwas näher an die Europapokalplätze heranbrachte. Der öffentlich angezählte Coach Heiko Herrlich kann erst einmal durchatmen. Daran änderte auch der Anschlusstreffer von Haji Wright (45.+1) nichts.

In Mainz boten beide Teams eine äußerst unterhaltsame erste Hälfte. Die Gastgeber gingen durch Robin Quaison (10., 36.) zweimal in Führung, die Eintracht antwortete durch Luka Jovic (31., 45.+1). Für den Torjäger waren es die Treffer elf und zwölf in dieser Saison.

In Bremen gingen die Gäste durch Leonardo Bittencourt (31.) in Führung. Theodor Gebre Selassie (57.) glich für die Gastgeber aus. In Freiburg brachte Luca Waldschmidt den SC mit einem Handelfmeter früh in Führung (3.). Felipe rettete den abstiegsbedrohten Niedersachsen zumindest einen Punkt (14.).

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