Eine Bombendrohung sorgte vor zwei Monaten Friedrichshafen in Aufruhr. Foto: dpa/Archivbild

Nach einer Bombendrohung in Friedrichshafen am Bodensee hat die Polizei einen Verdächtigen ausgemacht. Nun geht es darum, ob die Beweise gegen den Jugendlichen ausreichen.

Friedrichshafen - Knapp zwei Monate nach einer Bombendrohung in Friedrichshafen am Bodensee steht ein Jugendlicher als Täter unter Verdacht. Das teilte ein Sprecher der Polizei am Mittwoch mit. Zuvor hatte der SWR berichtet. Die Staatsanwaltschaft Ravensburg prüft nun nach Angaben eines Sprechers, ob die Beweise gegen den Jugendlichen ausreichen, um ihn anzuklagen. Sollte das nicht der Fall sein, werde das Verfahren eingestellt. Das Ergebnis der Prüfung dürfte nach Angaben der Behörde in einigen Wochen vorliegen. Weitere Details wie das konkrete Alter könnten derzeit zum Schutz des Verdächtigen nicht genannt werden.

Im Juni war ein Brief mit einer Geldforderung von 100 000 Euro und einer Bombendrohung in einem Gebäude in Friedrichshafen, in dem auch die Stadtbibliothek untergebracht ist, gefunden worden. Bei einer Durchsuchung wurde allerdings kein verdächtiger Gegenstand entdeckt.

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