Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten, dass die Frau nach Alkohol roch (Symbolbild). Foto: Axel Heimken/dpa

Weil das Ergebnis des Atemtests vor Gericht nicht verwendet werden kann, wollen die Beamten die Frau zur Blutentnahme in ein Krankenhaus bringen. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht.

Böblingen - Eine betrunkene 49-Jährige hat am Dienstagabend einen Unfall gebaut und sich anschließend gegen eine Blutentnahme gewehrt. Laut der Polizei war die Frau gegen 22.40 Uhr in der Stuttgarter Straße in Böblingen mit ihrem Opel gegen einen geparkten BMW geprallt. Durch die Wucht des Aufpralls wurde dieser gegen einen davorstehenden VW geschoben. Während der Unfallaufnahme bemerkten die Polizisten, dass die Frau nach Alkohol roch. Ein Atemtest zeigte, dass die Frau knapp 1,7 Promille Alkohol im Blut hatte.

Weil das Ergebnis vor Gericht nicht verwendet werden kann, wollten die Beamten die Frau zur Blutentnahme in ein Krankenhaus bringen. Sie wehrte sich und versuchte, nach den Polizisten zu treten – ohne Erfolg. Im Krankenhaus wurde ihr Blut abgenommen. Der Opel musste abgeschleppt werden. Der Schaden wird mit 7500 Euro beziffert. Der Führerschein der Frau wurde beschlagnahmt.

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