Mercedes-Benz und BMW arbeiten in der Entwicklung des automatisierten Fahrens nicht mehr zusammen. Foto: picture-alliance/ dpa/Peter Kneffel

Eine Entwicklungskooperation von Mercedes-Benz und BMW ist vorerst gescheitert. Die Autokonzerne stoppen ihre Kooperation für automatisiertes Fahren.

München/Stuttgart - Die Entwicklungskooperation von Mercedes-Benz und BMW für das automatisierte Fahren ist vorerst gescheitert. Die beiden Unternehmen legen die Zusammenarbeit auf Eis, wie sie am Freitag mitteilten. Die Entscheidung sei aber „im besten partnerschaftlichen Einvernehmen“ gefallen und eine Wiederaufnahme der Kooperation nicht ausgeschlossen.

Erst nach der Vertragsunterschrift im vergangenen Jahr habe man detaillierte Gespräche auf Expertenebene und mit Lieferanten führen können, erklärten die Autohersteller. Dabei sei man zum Ergebnis gekommen, dass jetzt nicht der richtige Zeitpunkt sei, die Kooperation erfolgreich umzusetzen. Als Gründe nannten sie den hohen Aufwand für eine gemeinsame technologische Basis, sowie die aktuelle Situation der Unternehmen und die konjunkturelle Entwicklung.

Die Unternehmen wollen sich jetzt auf ihre eigenen Entwicklungspfade beim automatisierten Fahren konzentrieren. Die Zusammenarbeit auf anderen Themenfeldern soll durch den Stopp nicht betroffen sein.

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