Prinz Joachim von Dänemark musste sich in Frankreich einer Not-Operation unterziehen. Foto: dpa/Daniel Bockwoldt

Wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn musste sich Prinz Joachim von Dänemark einer Not-Operation in Frankreich unterziehen. Der 51-Jährige hatte während des Urlaubs einen Schlaganfall erlitten.

Toulouse/Kopenhagen - Prinz Joachim von Dänemark hat sich wegen eines Blutgerinnsels im Gehirn in Frankreich einer Not-Operation unterziehen müssen. Sein Zustand sei stabil und es gehe ihm „den Umständen entsprechend gut“, teilte der dänische Königspalast am Sonntag mit. Der 51-Jährige machte mit seiner Familie in der Residenz Château de Cayx im Südwesten Frankreichs Urlaub, als er am Freitagabend einen Schlaganfall erlitt. 

Der jüngste Sohn von Königin Margrethe II. wurde mit einem Krankenwagen in das 130 Kilometer entfernte Universitätskrankenhaus Toulouse gebracht und notoperiert. Wie lange er im Krankenhaus bleiben müsse, sei derzeit noch unklar, erklärte Palastsprecherin Lene Balleby. Am Freitagnachmittag hatte der Prinz französischen Journalisten noch ein Interview gegeben. 

Joachim ist der jüngere Bruder des dänischen Kronprinzen Frederik. Aus erster Ehe hat er zwei Söhne, den 20-jährigen Nikolai und den 18-jährigen Felix. Seit 2008 ist er mit seiner zweiten Frau, der Französin Marie Cavallier, verheiratet. Mit ihr hat er zwei weitere Kinder: Henrik und Athena, elf und acht Jahre alt.

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