In Oberstenfeld wird eine Katze vermutlich schwer misshandelt. Das Tier ist mit Benzin überschüttet worden und hat ausgeschlagene Zähne. Am Bauch hat es eine verbrannte Stelle. Die Polizei sucht Zeugen - weitere Meldungen der Polizei aus der Region Stuttgart.

Oberstenfeld: Wie die Polizei erst jetzt bekannt gab, ist bereits am Samstag in Oberstenfeld (Kreis Ludwigsburg) eine Katze vermutlich von Unbekannten misshandelt und schwer verletzt worden.

Die Beamten teilten mit, dass die Besitzerin der Katze das Tier am Samstagmorgen in elendem Zustand fand, als es von seinem nächtlichen Streifzug in die Tübinger Straße heimkehrte.

Die Katze hatte ein von Benzin durchnässtes Fell und im Beckenbereich eine verbrannte Stelle von etwa sechs Zentimetern Durchmesser. Die Schnurrhaare waren an einer Seite abgesengt und die Krallen vollständig abgewetzt. Die Katze hatte mehrere ausgeschlagene Zähne.

Die Frau brachte ihr Tier in die Tierklinik, wo es behandelt wurde.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang ist noch unklar, ob die Katze misshandelt wurde oder sie sich lediglich aus einer Gefahrensituation befreite und dabei verletzte.

Zeugen mögen sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 07141/189 melden.

Ludwigsburg: Unbekannter macht Fotos nach Schlägerei

Ludwigsburg: Mehrere junge Männer sind Freitagfrüh vor einem Schnellrestaurant am Arsenalplatz in Ludwigsburg in eine Schlägerei verwickelt worden. Dabei wurden drei Personen verletzt.

Die Polizei teilte mit, dass die fünf oder sechs Männer wohl gegen 1 Uhr aus noch ungeklärter Ursache in Streit geraten waren und sich dann vor der Tür des Restaurants prügelten. Als Zeugen hinzukamen flüchteten die Männer und ließen einen 18-Jährigen und einen 19-Jährigen verletzt am Boden zurück.

Plötzlich kam ein unbekannter Mann dazu und machte Bilder von den Verletzten am Boden. Der 18-Jährige wollte ihn aufhalten, aber der Unbekannte stieg in ein Minicar und verschwand. Eine 35-Jährige verletzte sich leicht, als sie den 18-Jährigen und den Mann auseinander halten wollte.

Die beiden verletzten jungen Männer kamen in ein Krankenhaus. Die Ermittlungen dauern an.

Hinweise bitte an die Polizei unter der Telefonnummer 07141/18-5353.

Marbach/Neckar: Neunjährige Radlerin verunglückt

Marbach am Neckar: Ein neun Jahre altes Mädchen ist am Donnerstagabend bei einem Unfall in Marbach am Neckar (Kreis Ludwigsburg) verletzt worden.

Laut Polizei war das Kind um 19.30 Uhr mit seinem Fahrrad auf dem Gehweg an der Königstraße unterwegs. Ohne auf den Verkehr zu achten fuhr die Kleine plötzlich auf die Straße. Sie prallte gegen die rechte Fahrzeugseite des Mercedes einer 75-Jährigen, die in Richtung Hauptstraße fuhr.

Die Neunjährige kam mit dem Rettungswagen in eine Klinik. Sie hatte keinen Helm getragen.

Es entstand ein Schaden von 2000 Euro.

Bad Ditzenbach: Wochenendhaus abgebrannt, Polizei ermittelt

Bad Ditzenbach: Am Gruibinger Berg bei Bad Ditzenbach (Kreis Göppingen) ist am Donnerstag eine Jagdhütte, die auch als Wochenendhaus genutzt wird, niedergebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Wie die Beamten berichtete, bemerkte ein Feuerwehrmann, der sich auf dem gegenüberliegenden Hügel bei der Steinpyramide befand, gegen 20 Uhr die Flammen. Er alarmierte seine Kollegen.

Trotz des raschen Eintreffens der Feuerwehrleute brannte das Wochenendhaus bis auf die Grundmauern nieder. Gegen 21.45 Uhr waren die Flammen gelöscht.

Es entstand ein Schaden von rund 200.000 Euro. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Wangen: Vater baut Unfall, Sohn schwer verletzt

Wangen: Ein 76 Jahre alter Mercedes-Fahrer hat am Donnerstagnachmittag in Wangen (Kreis Göppingen) einen Unfall verursacht. Dabei wurde sein 30-jähriger Sohn schwer verletzt.

Wie die Polizei mitteilte, war der Mann gegen 16.40 Uhr auf der Holzhäuser Straße unterwegs. Vermutlich weil der 76-Jährige kurz abgelenkt war, verlor er auf Höhe der Abzweigung Niederwälden die Kontrolle über sein Auto und prallte mit der Beifahrerseite gegen den geparkten Anhänger eines Sattelschleppers.

Der 30 Jahre alte Sohn auf dem Beifahrersitz wurde eingeklemmt und schwer verletzt. Er musste von der Feuerwehr aus dem völlig demolierten Mercedes geborgen werden und kam in eine Klinik. Der 76-Jährige auf der Fahrerseite blieb unverletzt.

Der entstandene Schaden beträgt 7000 Euro. Die Straße von Wangen nach Holzhausen war eine Stunde lang gesperrt.

Leinfelden-Echterdingen: Dubioser Anrufer gibt sich als Polizist aus

Leinfelden-Echterdingen: Ein Unbekannter hat am Donnerstagnachmittag bei einer 71 Jahre alten Frau aus Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) angerufen und sich als Polizist ausgegeben. Er forderte mehrere tausend Euro von der Rentnerin.

Wie die Polizei berichtete, behauptete der Unbekannte, die Frau müsse 3800 Euro zahlen, sonst gäbe es eine Gerichtsverhandlung. Um seine Aussage zu bekräftigen, verband er die 71-Jährige mit einer angeblichen Staatsanwältin, die die Forderung wiederholte.

Die 71-Jährige vertraute sich einem Bekannten an, der sie von der Zahlung abhielt und die Polizei alarmierte.

Die Beamten warnen vor solchen Anrufen. Oft geben sich Unbekannte als Polizisten, Staatsanwälte oder Richter aus und versuchen so, an Geld zu kommen. Anrufe dieser Art sollten sofort bei der Polizei gemeldet werden.

Leinfelden-Echterdingen: Mit Lkw an Tunneldecke geschrammt

Leinfelden-Echterdingen: Der bislang unbekannte Fahrer eines Lastwagens hat am Donnerstagabend im Flughafentunnel der Bundesstraße 27 bei Leinfelden-Echterdingen (Kreis Esslingen) Stromkabel von der Decke gerissen. Ein hinter ihm fahrender Lasterfahrer verunglückte deshalb.

Wie die Polizei berichtete, muss der Lasterfahrer gegen 21.55 Uhr in den Tunnel in Richtung Tübingen gefahren sein und dabei die Decke gestreift haben. Durch Metallrohre geschützte Stromkabel wurden abgerissen und hingen von der Decke der rechten Fahrspur.

Der Unbekannte fuhr einfach weiter. Der hinter ihm fahrende 55 Jahre alte Lkw-Fahrer erkannte die herabhängenden Rohre und Kabel zu spät und fuhr dagegen. An seinem Laster entstand ein Schaden von 1000 Euro.

Da die demolierten Teile drohten auf die Straße zu fallen, musste die rechte Spur der B27 für rund zwei Stunden gesperrt werden.

Köngen: Ominöser Rohrreiniger unterwegs

Köngen: Ein 24-jähriger Mann soll am Donnerstagvormittag in der Rosenstraße in Köngen (Kreis Esslingen) unterwegs gewesen sein und Hausbewohner zu völlig überteuerten Rohrreinigungen überredet haben. Dabei habe er behauptet, die Überprüfung der Rohre sei gesetzlich vorgeschrieben.

Wie die Polizei mitteilte, klingelte der Mann gegen 11.15 Uhr an der Tür eines Mehrfamilienhauses, gab sich als Rohrreiniger aus und kontrollierte die Rohre. Danach habe er den Bewohnern eine extrem überteuerte Reinigung aufgeschwatzt.

Wie sich herausstellte, ist der Mann bereits wegen Betruges bei der Polizei bekannt.

Weitere von teuren Rohrreinigungen betroffene Personen mögen sich bei der Polizei unter der Telefonnummer 07024/920990 melden.

Esslingen: Achtung – Falschgeld im Umlauf

Esslingen: Die Polizei warnt vor gefälschten Zwanzig-Euro-Scheinen, die bereits seit Juli im Kreis Esslingen kursieren.

Die Beamten berichteten, dass schon insgesamt 53 Blüten aufgetaucht sind. Die Bürger werden aufgefordert, ihre Zwanzig-Euro-Scheine zu überprüfen, da Falschgeld relativ einfach erkannt werden kann.

Wenn sich der Schein komisch anfühlt, oder Sicherheitszeichen fehlen, muss er zur Bank oder zur Polizei gebracht werden. Auf keinen Fall sollte man ihn weitergeben, da man sich damit strafbar macht.

Esslingen: Mann mit Messer attackiert und verletzt

Esslingen: Ein 34 Jahre alter Mann ist am Donnerstagnachmittag in Esslingen bei einer Schlägerei mit einem Messer verletzt worden.

Die Polizei berichtete, dass er mit einem 42-Jährigen vor dem Bahnhof in Streit geraten war. Die Männer waren betrunken. Die beiden schlugen mit den Fäusten aufeinander ein und der 34-Jährige ging zu Boden. Der 42 Jahre alte Mann zog ihn hoch und versetzte ihm einen Messerstich in den Rücken.

Die alarmiert Polizei trennte die Männer und der 34-Jährige kam in eine Klinik. Der 42-Jährige wurde festgenommen. Er wird sich am Freitag vor einem Richter verantworten müssen.

Böblingen: Spielhütte in Brand gesetzt

Böblingen: Auf dem Spielplatz am Verbindungsweg zwischen Brunnenstraße und Uferstraße in Böblingen haben Unbekannte am frühen Freitagmorgen eine Holzhütte in Brand gesetzt. Sie wurde durch das Feuer komplett zerstört. Der Schaden beträgt 1000 Euro.

Eine Anwohnerin meldete laut Polizei das Feuer kurz nach fünf Uhr. Beim Eintreffen der Feuerwehr stand die zwei mal zwei Meter große Spielhütte bereits komplett in Flammen.

Vermutlich haben Unbekannte Zeitungen mit einer brennbaren Flüssigkeit in Brand gesetzt und so die Hütte angezündet. Die Polizei sucht deshalb Zeugen, denen eine Person mit einem Kanister aufgefallen ist.

Sie mögen sich unter der Telefonnummer 07031/13-2500 melden.

Weil/Schönbuch: Elfjährige Radfahrerin schwer verletzt

Weil im Schönbuch: Eine elf Jahre alte Radfahrerin ist am Donnerstag bei einem Verkehrsunfall in Weil im Schönbuch (Kreis Böblingen) schwer verletzt worden.

Laut Polizei war das Kind um 18.20 Uhr auf dem Gehweg der Bahnhofstraße unterwegs und fuhr dann zwischen den geparkten Autos auf die Fahrbahn. Eine Citroen-Fahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig anhalten und erfasste das Kind. Das Mädchen wurde zu Boden geschleudert und schwer verletzt.

Es wurde in eine Klinik gebracht.

Winnenden: Einbruch in Moschee

Winnenden: Ein Unbekannter ist in der Nacht zum Donnerstag in eine Moschee in Winnenden (Rems-Murr-Kreis) eingebrochen.

Der Täter hatte die Eingangstür aufgebrochen, war dann durch die Küche in den Gastraum gegangen und hatte danach eine Bürotür eingeschlagen, berichtete die Polizei. Ob etwas gestohlen wurde ist noch unklar. Der Sachschaden beträgt 500 Euro.

Laut Polizei ist wohl nicht von einem fremdenfeindlichen Hintergrund auszugehen.

Der Einbrecher war vermutlich gegen 4 Uhr in der Moschee, da die Bewohner einer darüber gelegenen Wohnung zu dieser Zeit einen Schlag hörten.

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