Die Trauer um den 22-jährigen Radprofi Bjorg Lambrecht ist groß. Foto: dpa

Am Montag ist der belgische Radprofi Bjorg Lambrecht bei einem schweren Sturz tödlich verunglückt. Nun steht fest, woran der 22-Jährige starb.

Berlin - Der am Montag bei der Polen-Rundfahrt tödlich verunglückte belgische Radprofi Bjorg Lambrecht ist an schweren inneren Verletzungen gestorben. „Bjorg starb an einer schweren Leberverletzung, die zu massiven inneren Blutungen führte. In der Folge erlitt Bjorg einen Herzstillstand“, erklärte Teamarzt Maarten Meirhaeghe am Mittwoch in einer Mitteilung des belgischen Rennstalls Lotto-Soudal.

Der 22 Jahre alte Lambrecht war am Montag nach einem Sturz während der 3. Etappe von Chorzow nach Zabrze gegen eine Betonkonstruktion geprallt. Zunächst wurde er vor Ort reanimiert worden, erlag dann aber während einer Operation in einem Krankenhaus in Rybnik seinen schweren Verletzungen.

Radprofi verlor das Gleichgewicht

Laut Teamarzt Meirhaeghe habe das große Nachwuchstalent bei seinem Unfall das „größtmögliche Pech“ gehabt. „Mit solchen inneren Blutungen braucht man ein Wunder“, sagte der Mediziner. Selbst wenn Lambrecht so ein Trauma in einem Krankenhaus erlitte hätte, „hätten die Chancen schlecht gestanden.“

„Bjorg hatte brutales Pech. Er fuhr einfach im Feld, berührte einen Pflasterstein oder einen Verkehrsreflektor oder irgendwie so was, verlor sein Gleichgewicht und fiel hart“, hatte Lambrechts Landsmann und Teamkollege Jelle Wallays den tragischen Unfall geschildert. Nicht mehr als 35 km/h sollen die Radprofis laut Wallays dabei gefahren sein.

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