So gesund und doch so gefährlich: eine Avocado Foto: dpa

Jeden Tag erreichen uns Meldungen ohne Sinn und Verstand. Eine davon wollen wir Ihnen nicht vorenthalten. Heute: Ein Mediziner warnt vor der „Avocado-Hand“.

Der moderne Mensch stirbt nicht bei der Mammut-Jagd, er stirbt beim Hausputz. Statistiken zeigen, dass bei Haushaltsunfällen jedes Jahr mehr Menschen ums Leben kommen als im Straßenverkehr. Nun hat ein renommierter britischer Mediziner auf eine Gefahr hingewiesen, die wir bislang nicht auf dem Radar hatten: Avocados. Das sind diese dunklen Biester mit dem grünen Fruchtfleisch und dem golfballgroßen Kern, an dem das Messer so gerne abrutscht.

Daher empfiehlt Simon Eccles, Facharzt für plastische Chirurgie, Warnhinweise für das Lorbeergewächs. Auf diese Weise könnte die steigende Zahl der Verletzungen beim Schneiden der beliebten Früchte gebremst werden, zitierte die Zeitung „The Times“ den Arzt. Allein er behandele inzwischen etwa vier Patienten pro Woche in einem Londoner Krankenhaus, die sich auf diese Weise geschnitten hätten. Seine Mitarbeiter bezeichneten eine solche Verletzung bereits als „Avocado-Hand“. Denkbar als Warnhinweis sei ein Cartoon mit einer Avocado, einem Messer und einem großen roten Kreuz darauf, sagte der Experte von der britischen Gesellschaft für plastische, rekonstruktive und ästhetische Chirurgie.

Schon entbrennen erste Diskussionen, ob Kürbisse nicht viel gefährlicher seien als Avocados. Steven Spielberg hat sich den Begriff „Avocado-Hand“ schützen lassen und plant eine Trilogie: „Avocado-Alarm“, „Die Rache der Avocado-Hand“, „Die Rückkehr der Avocado-Hand“ sollen jeweils vor Weihnachten in die Kinos kommen. Bis dahin empfehlen wir Ihnen dieses Video, das sie vor einem tragischen Unfall bewahren wird.

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