Bei einer weiteren Niederlage, weiß der Trainer Carmine Napolitano, wird es „ganz, ganz schwer“. Foto: Günter Bergmann

Am Montag gilt im Kellerduell bereits „alles oder nichts“.

Waldenbuch - Der Trainer Carmine Napolitano redet erst gar nicht um den heißen Brei herum: „Es ist für uns das erste von jetzt noch acht Endspielen.“ Alles oder nichts, Teil eins am Ostermontag. Durch die Ergebnisse dieser Woche hat sich für die Bezirksliga-Fußballer des TSV Waldenbuch die Situation in der Tabelle so zugespitzt, dass in der Begegnung mit dem FV Grün-Weiß Ottenbronn nur noch eines zählen kann – ein Sieg. Geht es für sein angeschlagenes Aufgebot auch in diesem Kellerduell schief, „wird es ganz, ganz schwer“, weiß Napolitano. Im Fall einer Niederlage würde der Abstand zum Relegationsplatz, den aktuell just der Gegner belegt, bereits auf fünf Punkte anwachsen. Zum sicher vor dem Abstieg rettenden zwölften Rang besteht schon jetzt eine Kluft von sechs Zählern.

Die Frage freilich ist: wie wollen die Waldenbucher den Leistungsumschwung schaffen, nachdem sie zuletzt in Rohrau sang- und klanglos mit 0:5 untergegangen sind? „Da haben wir wie ein Absteiger gespielt, der sich bereits aufgegeben hat“, sagt Napolitano. Entscheiden wird aus seiner Sicht die Einstellung. Nur über diese lasse sich die nach wie vor angespannte Personalsituation kompensieren. Im Abschlusstraining am Donnerstag hatte der Coach gerade mal zwölf Mann. Bei immerhin vier der bisher Fehlenden besteht aber noch Hoffnung, dass sie ins Aufgebot zurückkehren: Sven Schnell, Mark Schildt, Sebastian Bader und Kevin Udvari. Definitiv erneut dabei ist der reaktivierte Daniel Trpka. Was Mut macht: das Hinspiel beim Aufsteiger gewannen die Waldenbucher mit 5:2.

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