Junge Männer in Frauenberufen: Erzieher werden händeringend gesucht. Foto: JOBbote

Vor allem in Kindertagesstätten werden Fachkräfte benötigt. Denn ab 2013 haben Eltern von Kindern unter drei Jahren Anspruch auf einen Betreuungsplatz.

Jungen traut euch: Die Jobaussichten sind gut - vor allem für Männer. Nach dem Motto, Jungen und Mädchen sollen in frühen Jahren beide Geschlechter vorfinden, soll der Anteil von jungen Männer im Beruf des Erziehers steigen. Erzieher betreuen und fördern Kinder und Jugendliche. Sie sind vor allem in der vorschulischen Erziehung, in der Kinder- und Jugendarbeit sowie in der Heimerziehung tätig.

Vor allem in Kindertagesstätten werden Fachkräfte benötigt. Denn ab 2013 haben Eltern von Kindern unter drei Jahren Anspruch auf einen Betreuungsplatz. Dazu kommt, dass Eltern immer häufiger Betreuungsplätze suchen, um Karriere und Familie unter einen Hut zu bringen. Die Arbeit des Erziehers ist vielfältig: Sie arbeiten in Kinderbetreuungseinrichtungen, Kinderkrippen, Schul- und Betriebskindergärten sowie Horten oder Heimen für Kinder und Jugendliche. Sie sind auch in Erziehungs- oder Jugendwohnheimen, Jugendzentren, Familien- oder Suchtberatungsstellen, Tagesstätten, Wohnheimen für Menschen mit Behinderung oder in ambulanten sozialen Diensten tätig.

Erzieher ist kein ruhiger Bürojob: Sie sollten daher aufgeschlossen und neugierig sein, sie arbeiten schließlich mit Kindern. Für die Ausbildung zum Erzieher sollten Sie die mittlere Reife haben, Die Ausbildung dauert 2 bis 4 Jahre. Mehrere Hochschulen bieten bereits Bachelor- und Masterstudiengängen für Erzieher an.

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