Zwölf Menschen starben bei dem Anschlag von Anis Amir auf den Berliner Weihnachtsmarkt. Einige Tage später wurde Amri in Mailand erschossen. Foto: dpa

Die sterblichen Überreste des Attentäters auf den Berliner Weihnachtsmarkt, Anis Amir, sind nach Tunesien überführt worden. Dort soll er in seiner Heimatstadt beigesetzt werden.

Tunis - Gut ein halbes Jahr nach dem Anschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt sind die sterblichen Überreste des Attentäters Anis Amri in dessen Heimatland Tunesien überführt worden. Der Leichnam des 24-Jährigen traf am Freitag am Flughafen von Tunis ein, wie ein Flughafenvertreter der Nachrichtenagentur AFP sagte. Anschließend sollte er in seiner Heimatstadt Oueslatia im Zentrum des Landes bestattet werden, wie sein Bruder Abdelkader der AFP telefonisch sagte. Anis Amri hatte am 19. Dezember einen Lastwagen gekapert und war damit auf einem Weihnachtsmarkt in Berlin in die Menschenmenge gerast. Zwölf Menschen starben, 67 weitere wurden verletzt. Am 23. Dezember wurde der Tunesier auf der Flucht von der Polizei in Mailand erschossen.

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