Die Beachvolleyballerinnen Britta Büthe (links) und Karla Borger haben ihren Auftakt bei Olympia in Rio verloren. Foto: dpa

Die Beachvolleyballerinnen Britta Büthe und Karla Borger aus Stuttgart müssen eine Auftaktniederlage wegstecken. Nun droht das schnelle Olympia-Aus. Trainer Srdjan Veckov schimpfte über den Auftritt seiner Spielerinnen gegen die Schweiz.

Stuttgart - Nach ihrer olympischen Premiere in Rio de Janeiro wirkten Karla Borger und Britta Büthe ratlos. „Wir vertrauen unserem Coach, dass wir es schaffen, dieses Spiel wegzustecken“, meinten die Beachvolleyballerinnen aus Stuttgart nach dem enttäuschenden 0:2 (12:21, 16:21) gegen die Schweizerinnen Zumkehr/Heidrich. Srdjan Veckov spielte den Ball allerdings zurück. Was schief gelaufen sei? „Fragen Sie die Spielerinnen.“ Und dann legte er doch los: „Wir waren physisch auf dem Platz, aber mental auf einem anderen Planeten“, schimpfte der Coach, „wir haben unglaublich viele Fehler in allen Bereichen gemacht, die es im Beachvolleyball gibt. Wir waren nicht bereit für Olympia.“

Veckov war auch deshalb so sauer, weil er genau weiß, wie hart es nun wird: Die Gruppe von Borger/Büthe ist extrem schwer, und trotzdem müssen nach dieser deutlichen Pleite zwei Siege her, um sicher weiterzukommen. Dem Duo droht das schnelle Aus. „Wir haben es den Schweizerinnen viel zu einfach gemacht“, meinte Borger, und Büthe fügte fast schon trotzig hinzu: „Noch ist keine Entscheidung über die Richtung gefallen, in die es geht. Wir wollen nach vorne.“ Und das klappt am besten mit Humor. Weshalb die beiden sagten: „Jetzt den Sand in den Kopf zu stecken, das wäre auch irgendwie falsch.“

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